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Raunen

DI, 01. Oktober – SO, 31. Mai 2020

Im Rahmen von Stadtlabore, einer Initiative der Stadt Wien für die Bezirke
Ein Projekt des Jungen Volkstheaters in Margareten und Meidling

„Jeder Mensch hat seine Geschichten“, war das Credo der Schriftstellerin Christine Nöstlinger, deren Lebenswerk die Spielzeit 2019/20 im Volx/Margareten eröffnet. Unter diesem Motto lädt das Junge Volkstheater die Bewohner/innen des 5. Und 12. Bezirks von Oktober 2019 bis Mai 2020 zu einem Labor des Erzählens und Zuhörens ein: Kann man Zuhören lernen? Wem hören wir zu? Wer wird gehört, wer nicht? Was höre ich von nebenan? Wie kann man zuhören, ohne die Sprache des anderen zu verstehen oder ohne überhaupt hören zu können? Wie können wir auch die Zwischentöne hören? Und wie schaffen wir es, unterschiedlichen Lebensentwürfen und Visionen zuzuhören, ohne sie zu verurteilen?
Das Stadtlabor versteht sich als Ankerzentrum, welches Teilhabe, Mitsprache, Mitwirkung und Mitgestaltung mit und über Kunst ermöglicht. In Weiterführung des vom Jungen Volkstheater initiierten Stadtprojekts #Wien5 – Die Kunst der Nachbarschaft begeben sich Schauspieler/innen, Tänzer/innen, Musiker/innen, Sozialarbeiter/innen und Expert/innen aus dem Bereich Gaming-Theater, moderner Zirkus und Performance in einen Dialog mit Bürger/innen – „Expert/innen des Zusammenlebens“ – und erforschen gemeinsam die Kunst des Sprechens und Hinhörens. Dabei gilt es, auch die Beziehungen von Künstler/innen und Akteur/innen immer wieder neu auszuloten. Was können wir voneinander lernen? Wer gibt, wer empfängt? Wer spricht, wer hört zu? Raunen nimmt zwei Orte als temporäre Basecamps ein – das Volx/Margareten für den 5. Bezirk und die Remise Meidling für den 12. Bezirk – von denen aus Expeditionen in den Stadtraum unternommen werden. Die Labore werden flankiert von partizipativen, künstlerischen und diskursiven Einzelveranstaltungen. Über Termine informiert Sie der aktuelle Spielplan und der Newsletter des Jungen Volkstheaters. Anmeldung unter www.volkstheater.at/junges