Das Erfolgsstück von Henrik Ibsen feiert am 15. Februar, 19.30 Uhr, im Volkstheater in den Bezirken Premiere!

Jeden Tag Theater.
von Friedrich Schiller
Premiere: 21. Mai 2006
Spielstätte: Haupthaus
Karl Moor ist ein echtes Musterexemplar von Sohn: Er steht beim Vater hoch im Kurs, hat eine Braut, die ihn liebt und alle Chancen auf das Familienvermögen. Sein Bruder Franz ist das ungeliebte Kind. Er hasst Karl und tut alles, um ihn beim Vater in Misskredit zu bringen. Franz will sich endlich all das holen,was ihm immer verwehrt war.Werte zählen nicht mehr, schon gar nicht die Familie, deren Zerstörung er in Kauf nimmt: Ich will alles um mich ausrotten, was mich einschränkt!
Enttäuscht und wütend kehrt Karl daraufhin der Gesellschaft den Rücken und schließt sich einer militanten Gruppierung zorniger junger Männer an. Die Bande, radikal in ihren Zielen – Freiheit! Stärke! Unabhängigkeit! – und in der Wahl ihrer Mittel, sagt dem längst überkommenen System der Väter den Kampf an. Doch bald ist Gewalt um der bloßen Gewalt willen an der Tagesordnung, Idealismus schlägt um in Aggression.
Die beiden Brüder sind zwei Seiten einer Medaille: Der eine rächt sich an einer Welt, von der er zuviel erwartet hat; der andere wütet in einer Welt, von der er nichts hält, und die ihn deshalb zu nichts verpflichtet. Zwei Extremisten: des entfesselten Idealismus der eine, des hemmungslosen Materialismus der andere. (Rüdiger Safranski)
Für den erst 22-jährigen Schiller hatten Die Räuber weitreichende Konsequenzen: Arrest, Aufführungsverbot des als „revolutionär“ eingestuften Stücks durch fast alle deutschen Regierungen,Verbot, mit dem Ausland in Beziehung zu treten, schließlich Schreibverbot. Nach der Uraufführung 1782 floh er bei Nacht und Nebel aus Stuttgart: Die Räuber, so schrieb er 1784, kosteten mir Familie und Vaterland.
Wie in seinen Arbeiten Urbanstories am Schauspiel Hannover und Homestories. Geschichten aus der Heimat am Schauspiel Essen legt Nuran David Calis auch mit seiner Räuber-Inszenierung eine Nabelschnur zur Wirklichkeit: Karl Moors Räuberbande besteht aus 15 Jugendlichen, die speziell hierfür gecastet wurden. Sie sind unterschiedlichster Herkunft, leben in Wien. Sie verbindet die gemeinsame Liebe zum Hip Hop und Breakdance. Dieser Bezug zum Wiener Alltag bildet das Epizentrum der Räubertruppe.
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Regie: Nuran David Calis
Ausstattung: Irina Schicketanz
Video: Tobias Yves Zintel (tourette-tV)
Licht: Michael Zerz
Musik: Vivan Bhatti
Dramaturgie: Hans Mrak
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Maximilian |
Gerd Rigauer |
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Karl |
Karsten Dahlem |
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Franz |
Michael Klammer |
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Amalia |
Susa Meyer |
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Spiegelberg |
Marcello de Nardo |
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Schweizer |
Mehdi Moinzadeh |
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Kosinsky |
Ismail Deniz |
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Roller |
Jakob Seeböck |
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Räuber |
Hubert Ackerl, Franky Attakpah, Zoran Bogdanović, |
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Wilhelm Iben, Emir Imamović, Toni Lekić, |
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Marvin Marinze, Katharina Mikesch, Luise Ogrisek, |
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Tolu Olufeyimi, Ihala Orji, Steffi Steiner, Alessandro Tentellini |
"Schiller kräftig aufgemischt - eine mitreißende Neuinterpretation." (Wr.Zeitung)
"Rasante Abwechslung zum Theater-Alltag." (Apa)
"Schiller, beim glühenden Wort genommen; rundherum Hip-Hop-Feuerwerk. Spannend und aufregend." (Kurier)
Das Erfolgsstück von Henrik Ibsen feiert am 15. Februar, 19.30 Uhr, im Volkstheater in den Bezirken Premiere!
© Lalo Jodlbauer
Faschingskonzert mit
dem deutschen Ensemble Selmer Saxharmonic.
19.02.2012, 20.00 Uhr
Karten und Infos
© Werner Kmetitsch
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit Ute Bock in der Roten Bar statt!
Weitere Infos
© Lea Friessner