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Jeden Tag Theater.
Spielstätte: Volkstheater in den Bezirken
von Patrick Süskind
Premiere: 18. April 2007
Spielstätte: Volkstheater in den Bezirken
In Patrick Süskinds Solo erzählt ein Kontrabassist
rührend-komisch von der Hassliebe zu seinem Instrument, das ihm immerzu
im Wege steht: in der Wohnung, in der Liebe, im Leben. Der
Hinterbänkler im städtischen Orchester ist heimlich in die junge
Sängerin Sarah verliebt.Wenn sie auf der Bühne steht, spielt er
besonders schön – soweit das auf einem Kontrabass möglich ist. Doch sie
bemerkt ihn nicht. Bei der Rheingold-Festspielpremiere will er
sein Leben ändern. Er phantasiert, wie er kurz vor Beginn spektakulär
„Sarah“ schreien wird. Ob er sich traut?
Seit seiner Uraufführung 1981 am Münchner Cuvilliés-Theater, die dem Autor noch vor seinem Bestseller Das Parfüm zum Durchbruch verhalf, wird dieser witzig-geistreiche Monolog in vielen Sprachen und mit ungebrochener Beliebtheit gespielt.
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Regie: Doris Weiner
Bühne: Hans Kudlich
Kostüme: Erika Navas
Mit: Michael Schottenberg
„Schottenberg ist rasend komisch und abgründig tragisch. Er beeindruckt das Publikum mit seinem rührend-komischen Monolog.“ (NÖN)
„Eine der schönsten und lustigsten Darbietungen in Wiener Atmosphäre, die in Wien seit langem zu sehen war. – So stilvoll gekonnt wird qualitativ hochstehende Literatur tatsächlich massentauglich! Nicht ohne Grund sind die Bezirkestücke des Volkstheaters seit Beginn Schottenbergs Theaterintendanz ausverkauft – da sie theatrales Niveau unters gemeine Volk bringen, das jenes sehr dankbar versteht (!) und goutiert.“ (Intimacy: Art – Tipps)
„Schottenberg vertieft sich da unter Doris Weiners Leitung in das Feuerwerk der klugen Gedanken über Musik und Leben: Bravorufe und Lachsalven!“ (Kronen Zeitung)
„Wie Schottenberg mit seinem Instrument hadert, wie er Breitseiten gegen Wagner, den Orchesterbetrieb oder Opernhäuser abfeuert macht Spaß. Auch die innere Gebrochenheit kommt gut zur Geltung.“ (Kurier)
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Regie: Miloš Lolić
Mit: Andrea Bröderbauer, Nina Horváth; Christoph F. Krutzler; Robert Prinzler
Infos & Karten
© Marko Lipuš
... und verleiht einen Preis
an KATHRIN RÖGGLA.
20. Mai, 11 Uhr, Rote Bar
Weitere Infos
© Coschell