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Jeden Tag Theater.
Eine kleine Erinnerungsschau.
Spielstätte: Empfangsraum
Die Ausstellung ist täglich bis 20. November 2006 von 18-19.00 Uhr geöffnet.
Ein Kammerlehrgang durch die Architekturgeschichte des Nationalsozialismus bzw. eine Ausstellungsinstallation, gestaltet vom Architekturtheoretiker Jan Tabor. Sie erinnert an die Zeit des Führers, der das für ihn von Architekt Leo Kammel sen. gestaltete Zimmer niemals betreten hat.
Das Hauptexponat ist das Empfangszimmer – leer und für sich, so wie es ist, ein Überbleibsel. Die Besucher betreten den braun getäfelten Salon über eine separate, normalerweise nicht benutzte Stiege. Unterwegs werden sie durch einige wenige Schaustücke, NS-Reliquien genannt, an die Zeit um 1938, als das Theater umgebaut wurde, eingestimmt. Im Vorraum des Führerzimmers wird eine Installation aus drei Diaprojektoren sachlich und umfassend über jene politische und geistige Situation informieren, für die dieses skurrile Architekturrelikt steht.
Realisation: f.e.a/forum experimentelle
architektur. Peter Achhorner (Architekt), Christine Janicek
(Kunsthistorikerin), Kristof Jarder (Architekt), Jan Tabor
(Architekturtheoretiker)
Mit freundlicher Unterstützung der Firma Moravia und der Firma Valenta.
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Regie: Miloš Lolić
Mit: Andrea Bröderbauer, Nina Horváth; Christoph F. Krutzler; Robert Prinzler
Infos & Karten
© Marko Lipuš
... und verleiht einen Preis
an KATHRIN RÖGGLA.
20. Mai, 11 Uhr, Rote Bar
Weitere Infos
© Coschell