Das Erfolgsstück von Henrik Ibsen feiert am 15. Februar, 19.30 Uhr, im Volkstheater in den Bezirken Premiere!

Jeden Tag Theater.
Spielstätte: Schwarzer Salon, Weißer Salon
Spielstätte: Schwarzer Salon, Weißer Salon
In
den Erzählungen von Dimitré Dinev begegnen wir Arbeitern und Asylanten,
Popen, Steuereintreibern, Straßenkehrern, Taxifahrern, Kommunisten,
Soldaten, Wunderheilern, Schuhputzern, Sträflingen und Polizisten und
ihren Frauen, Kindern und Geliebten...
Der 1969 im bulgarischen Plovdiv geborene und seit
1990 in Wien lebende Autor Dimitré Dinev erzählt mit fröhlichem Pathos
und tiefschwarzem Humor von heimatlosen Neueropäern. Er erzählt von
jenen, die an der Grenze leben, von Menschen, für die der Begriff
Heimat eine ferne, unerreichbare Insel ist.
"Die literarische Neuentdeckung des Jahres!" (FAZ)
Mit Alexander (Trompete) und Konstantin (Klavier) Wladigeroff - The Best of Balkan-Barock-Folk
16. Mai, 21.30 Uhr, Rote Bar, Karten € 7
Jüdische Menschen in Metropolen der Diaspora - Wien/Berlin
Inge
Deutschkron, 1922 geboren, wuchs in Berlin auf. Die Familie wurde von
1933 an als Sozialdemokraten und Juden verfolgt. Nichtjüdische Freunde
versteckten von 1943 Inge und ihre Mutter vor den Deportationen. Bis
zur Befreiung 1945 waren die beiden ständig auf der Flucht. 1946
wanderte sie nach England aus. 1956 ließ sie sich in Bonn nieder. 1972
bis 1987 war sie als Journalistin in Tel-Aviv tätig. 1988 kehrt sie
nach Berlin zurück; veröffentlicht zahlreiche Bücher u.a. Ich trug den gelben Stern, … denn ihrer war die Hölle, Sie blieben im Schatten.
Sie erhielt den Moses-Mendelssohn-Preis für Toleranz und die Rahel-Varnhagen-von-Ense-Medaille.
Der österreichische Autor und Lyriker Robert Schindel wird mit Inge Deutschkron über ihre tiefgreifenden Lebenserfahrungen und ihr Lebenswerk, das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, sprechen.
18. April, 19.30 Uhr, Karten € 5
Weißer Salon im Volkstheater
Der österreichische Bestsellerautor liest aus seinem im September 2005 erschienenen Roman.
Eine Geschichte von Liebe und Tod aus den Zeiten des Krieges
Poetisch wie ein Roman und präzise wie ein
historisches Werk: Hans Weiss erzählt die Geschichte seines Vaters und
seine eigene, die ineinander verwoben sind, und beschreibt, wie der
Krieg und die Sehnsucht sich fortschreiben über die Generationen.
Der Vater war Zeit seines Lebens ein verschlossener
Mensch. Nach seinem Tod geht der Sohn dessen Tagebuch-Spuren nach.
»Mein Vater, der Krieg und ich« ist die Geschichte eines einfachen
Mannes aus einem Dorf im Westen Österreichs. Er hasst die Nazis, den
Krieg und alles Militärische. Am 28. Juli 1941 wird er zur deutschen
Wehrmacht eingezogen und nach Norwegen versetzt. An den Beginn seines
Tagebuchs setzt er ein Zitat von Jean Paul: »Die Erinnerung ist das
einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können«. Was er
in den kommenden Kriegsjahren aufschreibt, sind Verwüstungen, innere
und äußere, von der Front im Norden Europas. Ein zentrales Thema ist
die große, unmögliche Liebe dieses Mannes zu einer Verwandten. Jeden
Tag schreiben sie sich, Briefe von der Front und zurück. Und dann, für
zwei kurze Wochen Fronturlaub, öffnet sich das Paradies. Frauen, Küsse,
Berührungen, Wärme, Liebe. »Endlich wieder an einem zarten Frauenherzen
liegen.« Gegen Ende des Krieges gerät er in Frankreich in
Gefangenschaft. Als er nach Hause zurückkehrt, begegnet er einer
Katastrophe. Sein Vater starb unter dramatischen Umständen, seine
Mutter ist in der Psychiatrie, seine große Liebe ist verheiratet und
hat ein Kind. Dreißig Jahre später arbeitet sein Sohn – der Autor
dieses Buches – als Pfleger in der psychiatrischen Anstalt, in der
seine Großmutter starb. Er führt ein Tagebuch und schreibt eine
Dissertation. Die Veröffentlichung löst einen Skandal aus, der in die
Kriegszeit zurückweist.
Hans Weiss, Jahrgang 1950. Studium der Psychologie
und (Medizin-) Soziologie in Innsbruck, Wien, Cambridge und London.
Freier Journalist (für ORF, stern, Spiegel) und Buchautor in Wien.
Mehr als ein Dutzend Buchveröffentlichungen mit einer Gesamtauflage von
4 Millionen und zahlreichen Übersetzungen, u. a. Bittere Pillen,
1983-2007; Kursbuch Gesundheit, 1990-2001; Kulissen des Abschieds.
Roman, 1999; Schwarzbuch Markenfirmen – Die Machenschaften der
Weltkonzerne, 2001, Neuauflage 2003.
17. November, 20.00 Uhr
Weißer Salon im Volkstheater
Arno Geiger erzählt von einer Familie, in deren privater Unordnung sich die politische spiegelt - ein bewegendes Stück Lebensgeschichte des 20. Jahrhunderts.
Philipp Erlach hat das Haus seiner Großmutter in
der Wiener Vorstadt geerbt, und die Familiengeschichte, von der er
definitiv nichts wissen will, sitzt ihm nun im Nacken. Arno Geiger
erzählt sie, als sei sie gegenwärtig: Von Alma und Richard, die 1938
gerade Ingrid bekommen und nichts mit den Nazis zu tun haben wollen.
Vom fünfzehnjährigen Peter, der 1945 mit den letzten Hitlerjungen durch
die zerbombten Straßen läuft. Von Ingrid, die mit dem Studenten Peter
eine eigene Familie gründen will, und von Philipp, dem Sohn der beiden.
Arno Geiger gelingt es, ein trauriges und komisches Jahrhundert
lebendig zu machen.
Pressestimmen:
"Arno Geigers großer österreichischer Familien- und
Geschichtsroman jenseits nostalgischer Klischees (...) ein Werk von
Einfühlungsgabe, Sprachkraft und Intelligenz."
Tilman Krause, Die Welt, 27.08.05
Der aus Voralberg stammende 37-Jährige gehört zu den jungen Literaturbegabungen in Österreich. Bereits 1996 nahm Geiger am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Ein Jahr später erschien im Münchner Hanser Verlag Geigers Schelmenroman "Kleine Schule des Karussellfahrens". Dem hat er in regelmäßigen Abständen weitere Werke folgen lassen. Sein vierter Roman, das Familienepos "Es geht uns gut", erschien dieses Jahr ebenfalls bei Hanser und erhielt im Oktober den Deutschen Buchpreis, der alljährlich zur Frankfurter Buchmesse die beste literarische Neuerscheinung im deutschsprachigen Raum prämiert.
Geiger studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien und Innsbruck. Während der Bregenzer Festspiele verdiente Geiger sich regelmäßig im Sommer ein Zubrot als Videotechniker. Geiger, der bereits den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis erhielt, lebt in Wolfurt und Wien.
22. November, 20.00 Uhr
Weißer Salon im Volkstheater
In seiner Roman-Trilogie über das Hotel Metropol,
die Gestapo-Zentrale am Morzinplatz in Wien, entwirft der vielfach
preisgekrönte Filmregisseur und Autor Fritz Lehner ein gigantisches
Sittengemälde der letzten Monate des Zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt
der Handlung stehen die Inhaftierte Lilly Winter und der ehrgeizige
Gestapo-Beamte Manhardt, der sie immer wieder verhört und grausamste
Methoden anwendet, um sie zu Geständnissen zu bringen. Beide führen
Tagebuch: er mit Papier und Bleistift, sie – im Kopf …
Fritz Lehner, Drehbuchautor und Regisseur: Schöne Tage, Mit meinen heißen Tränen, Jedermanns Fest. Auszeichnungen u.a.: Prix Italia 1982, 1983; Adolf-Grimme-Preis in Gold 1982, 1986; Großer Diagonale-Preis 2002. Romane: R (2003), Trilogie Hotel Metropol: Ankunft (2005),Tage und Nächte (2005), Abreise (erscheint 2006)
15. Dezember, 20.00 Uhr
Weißer Salon im Volkstheater
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Das Erfolgsstück von Henrik Ibsen feiert am 15. Februar, 19.30 Uhr, im Volkstheater in den Bezirken Premiere!
© Lalo Jodlbauer
Faschingskonzert mit
dem deutschen Ensemble Selmer Saxharmonic.
19.02.2012, 20.00 Uhr
Karten und Infos
© Werner Kmetitsch
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit Ute Bock in der Roten Bar statt!
Weitere Infos
© Lea Friessner