VOLKSTHEATER - JEDEN TAG THEATER

Jeden Tag Theater.

Schauspieler lesen

Spielstätte: Schwarzer Salon, Weißer Salon

Spielstätte: Schwarzer Salon, Weißer Salon

DAS DREISSIGSTE JAHR

Seraphine Rastl liest Ingeborg Bachmann

„Wenn einer in sein dreißigstes Jahr geht, wird man nicht aufhören, ihn jung zu nennen. Er selber aber, obgleich er keine Veränderungen an sich entdecken kann, wird unsicher; ihm ist, als stünde es ihm nicht mehr zu, sich für jung auszugeben. Und eines Morgens wacht er auf, an einem Tag, den er vergessen wird, und liegt plötzlich da, ohne sich erheben zu können, getroffen von harten Lichtstrahlen und entblößt jeder Waffe und jeden Muts für den neuen Tag …“

17. März, 19.45 Uhr, Karten € 5

84, Charing Cross Road

EINE FREUNDSCHAFT IN BRIEFEN
von Helene Hanff
Szenische Lesung
mit Johanna Mertinz und Michael Boettge
"Schicken Sie Dichter, die Liebe machen können, ohne zu sabbern."
Durch Zufall stößt die amerikanische Drehbuchautorin Helene Hanff Ende der 40er Jahre auf die Adresse eines kleinen Antiquariats in London. Eine neue Quelle für schwer aufzutreibende Bücher? Und nicht nur das: Schon bald beginnt ein hinreißender Briefwechsel zwischen der scharfzüngigen Amerikanerin und dem schüchternen englischen Antiquar. Sie schreiben sich Briefe über den Alltag in der Nachkriegszeit, Sehnsüchte, Wünsche und ihre große Passion: das Lesen. Diese geistreiche, schlagfertige und immer leidenschaftliche Korrespondenz dauerte über zwanzig Jahre – und machte die beiden Akteure schließlich weltberühmt.

"In das ein oder andere Buch scheint das Leben selbst hineinzuwehen, dieses ist eines davon."  FAZ

Szenische Einrichtung: Susanne Abbrederis
Mitarbeit:
Irina Szodruch
Ausstattung:
Kerstin Bennier

Premiere: 20. Dezember, 19.45 Uhr
Weißer Salon

Wir, das bin ich

Zum Todestag von Thomas Bernhard am 12. Februar

Manfred Mittermayer: Thomas Bernhard. Leben Werk Wirkung
Wie gut, dass wir immer eine ironische Betrachtungsweise gehabt haben, so ernst uns immer alles gewesen ist. Wir, das bin ich.
Erst stand er im Ruf des düsteren Nihilisten, dann des kompromisslosen Skandalschriftstellers, schließlich des grandiosen Übertreibungskünstlers: Thomas Bernhard hat mit seinem Werk, in dem sich persönliche Erfahrungen ebenso wie die jüngste Geschichte seiner Heimat Österreich spiegeln, internationalen Ruhm erlangt.
Manfred Mittermayer, geb. 1959; Bücher und Aufsätze sowie Ausstellungen über Bernhard. Mitherausgeber einer 22-bändigen Werkausgabe; Projekt zur Biographie Bernhards (Ludwig-Boltzmann-Institut).
Aus Texten Thomas Bernhards lesen:
Beatrice Frey und Thomas Kamper
Moderation: Manfred Mittermayer
In Zusammenarbeit mit der Internationalen Thomas-
Bernhard-Gesellschaft und dem Suhrkamp-Verlag.

12. Februar, 20.00 Uhr, Karten € 5

 

 

 

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