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Jeden Tag Theater.
Zwei Kultprogramme an einem Abend, zwei politische Kultbibeln in Konfrontation: "Das Kapital" von Karl Marx und "Das Recht auf Faulheit" von Paul Lafargue als MIT-DENK-UND-SING-ABEND für alle!
Spielstätte: Rote Bar
"Wir leben in einem Zeitalter der Überarbeitung und der Unterbildung, in einem Zeitalter, in dem die Menschen so fleißig sind, dass sie verdummen" (Oscar Wilde)
Ob wir wollen oder nicht - wir arbeiten immer mehr und leben immer weniger. Karl Marx hat ökonomische Zusammenhänge und Entwicklungen des Kapitalismus weitsichtig analysiert. Und er plädierte für das Recht auf Arbeit (für alle). Sein Schwiegersohn Paul Lafargue war anderer Ansicht. Er propagierte das „Recht auf Faulheit". Was haben die beiden Visionäre miteinander gemein und was trennt sie? An diesem MIT-DENK-UND-SING-ABEND inmitten der Grubenarbeiterbilder von Ashington wird sowohl das Hohelied der Arbeit gesungen wie auch die Erkenntnis verkündet: Es geht nicht darum, Arbeit zu haben, sondern selbstbestimmt leben zu können. Texte aus dem hyperaktuellen Kultbuch "Das Kapital" von Marx, gelesen von Kurt Palm, und Auszüge aus dem ebenso aktuellem "Recht auf Faulheit" von Lafargue, gelesen von Ulrich Gabriel, werden zueinander in Bezug gesetzt, gehen eine Beziehung ein, ja, zeigen etwas von Theorie und deren Umsetzung. Ergänzt wird der Abend durch politische Lieder, Gstanzln und Couplets für und gegen die Arbeit und durchaus zum Mitsingen mit erhobener Faust geeignet.
Diese Veranstaltung findet in der Kunsthalle Wien/project space karlsplatz statt!
In Zusammenarbeit mit dem VÖGB
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mit Ulrich Gabriel (Kabarettist, Musikanimator, Autor) und Kurt Palm (Filmemacher, Schauspieler, Autor)
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Regie: Miloš Lolić
Mit: Andrea Bröderbauer, Nina Horváth; Christoph F. Krutzler; Robert Prinzler
Infos & Karten
© Marko Lipuš
... und verleiht einen Preis
an KATHRIN RÖGGLA.
20. Mai, 11 Uhr, Rote Bar
Weitere Infos
© Coschell