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Jeden Tag Theater.

Tod eines Handlungsreisenden

Tod eines Handlungsreisenden

Tod eines Handlungsreisenden

Spielstätte: Haupthaus

Death of a Salesman

von Arthur Miller
Deutsch von Volker Schlöndorff und Florian Hopf
Berner/Chu/Feuerstein/Egger/Dickmeis/Berner
Premiere: 21. November 2008

Spielstätte: Haupthaus

Gegen Ende seiner Laufbahn zieht der Handlungsvertreter Willy Loman eine ernüchternde Bilanz seiner familiären und beruflichen Existenz. Den Veränderungen des Marktes nicht mehr gewachsen, steht er vor dem finanziellen Nichts. Fast sein ganzes Leben hat er in billigen Hotels und auf Landstraßen verbracht, mühsam die Raten für sein Haus abgezahlt und von einer besseren Zukunft geträumt ... Auch seine Söhne Biff und Happy können den Traum eines vom Erfolg gekrönten Lebens nicht stellvertretend realisieren. Willy Loman kann sein Scheitern nicht akzeptieren und seine Lebenslügen nicht abschütteln. Was bleibt, ist die Lebensversicherung, die der Familie einen neuen Start ermöglichen könnte. Und Willy Loman entschließt sich, einen hohen Preis zu entrichten ...

Mit einer ausgefeilten Mischung psychologischer und expressionistischer Mittel schuf Arthur Miller dramatisches Neuland. Für sein erfolgreichstes Stück, das in Zeiten des weltweiten Neoliberalismus eine beklemmende Aktualität hat, erhielt der Dramatiker 1949 den Pulitzer-Preis.

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  • Regie und Ausstattung

    Regie: Dieter Berner
    Bühne: Hyun Chu
    Kostüme:
    Mechthild Feuerstein
    Licht:
    Hans Egger
    Musik:
    Daniel Dickmeis
    Video: Max Berner
    Dramaturgie: Susanne Abbrederis

     

  • Besetzung
    Willy Loman Heinz Marecek
    Linda Claudia Sabitzer
    Biff  Till Firit
    Happy  Raphael von Bargen
    Bernard  Günther Wiederschwinger
    Eine Frau  Alexandra-Maria Timmel
    Onkel Ben  Rainer Frieb
    Charley  Alexander Lhotzky
    Howard Wagner  Thomas Meczele
    Stanley  Thomas Bauer
    Miss Forsythe / Stimme vom Tonband Katharina Vötter
    Letta  Franziska Hetzel

     

  • Pressestimmen

    „Die Szenen, in denen Loman und Biff (großartig: Till Firit) um die Liebe des anderen ringen, sind Höhepunkte. Ebenfalls stark: Raphael von Bargen als der zweite Sohn und Rainer Frieb als Lomans verstorbener Bruder Ben. Berührend: Claudia Sabitzer als Lomans Frau Linda. Großartig ist Hyun Chus surreales Bühnenbild rund um eine im amerikanischen Nirgendwo verrottende Autokino-Leinwand." (Kurier)

    „Bei der gestrigen Premiere stimmten alle Koordinaten: Ein unverwüstliches, nach wie vor gesellschaftskritisches Stück, ein fähiger Regisseur: Dieter Berner, der sparsam und unaufdringlich auch filmische Mittel in die Inszenierung einbrachte, ein kongruentes Ensemble und ein Publikumsliebling. Heinz Marecek spielt den Willy Loman, die Personifizierung des scheiternden kapitalistischen Traums, mit nuancenreicher Präsenz. Gut, dass er nach zehnjähriger Theater-Abstinenz offenbar Entzugserscheinungen bekommen hat. Applaus und Jubel." (Österreich)

    Facettenreich, von der kleinen Geste am Rande bis zum großen Showdown an der Rampe, erfüllt Heinz Marecek die Tragödie des kleinen Vertreters, für den am Ende der vielen Lebenslügen und verlorenen Illusionen nur eines steht - die Vernichtung. [...] Marecek ist bei der Premiere am Freitag eine überzeugende Interpretation gelungen." (Die Presse)

    „Berner gelingt in dieser Inszenierung die Schauspieler zu famosen Einzelleistungen und zu einem Ensemblespiel zu motivieren, das beeindruckt." (Salzburger Nachrichten)

    „Mittendrin ein ganz starker Heinz Marecek als Vertreter ohne Absatz, aber mit einem überidealisierten Bild von sich, das schon weh tut. Zum Höhepunkt führt Berner die Auseinandersetzung zwischen Vater und den Söhnen am Tag der Abrechnung. Till Firit als Biff, der seinen Vater vor Jahren beim Seitensprung erwischt hat, ist ein Theaterereignis der Sonderklasse. Wie er verzweifelt versucht zu beweisen, dass er trotz seines Scheiterns ein Mensch ist, der seinen Vater - alles in allem - gern hat, zeugt von ganz großem Können. Überzeugend auch Alexander Lhotzky, Günther Wiederschwinger, Rainer Frieb, Alexandra-Maria Timmel und Katharina Vötter. Kräftiger Applaus mit vielen Bravos für Marecek und Firit beendete den überzeugenden Premierenabend." (Oberösterreichische Nachrichten)

  • Fotos
    • Tod eines Handlungsreisenden © Christoph Sebastian
    • Tod eines Handlungsreisenden © Christoph Sebastian
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    • Tod eines Handlungsreisenden © Christoph Sebastian
    • Tod eines Handlungsreisenden © Christoph Sebastian
    • Tod eines Handlungsreisenden © Christoph Sebastian
    • Tod eines Handlungsreisenden © Christoph Sebastian
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  • Video

    Copyright: Johannes Hammel

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