Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit Ute Bock in der Roten Bar statt!
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Jeden Tag Theater.
Spielstätte: Volkstheater in den Bezirken
von Arnold Wesker
Deutsch von Carola Regnier
Lipgens/Kudlich/Navas
Premiere: 20. Jänner 2010
Spielstätte: Volkstheater in den Bezirken
Matty Beancourt ist eine liebenswürdige, etwas naive Frau Ende fünfzig. Sie lebt allein in einer kleinen Stadt in der Nähe von London. Mark Gorman ist ein berühmter Maler, klug, überheblich und launisch und lebt in London. Die beiden haben also nicht viel gemeinsam. Doch da liest Matty Marks Autobiografie und entdeckt, dass sie beide aus demselben Ort stammen. Sie findet in seinem Buch die Orte ihrer eigenen Kindheit wieder, überwindet ihre Scheu vor dem berühmten Künstler und schreibt ihm. Nach einigen Wochen erhält sie zu ihrer großen Überraschung eine Antwort. Knapp, ein wenig ironisch und fast unhöflich. Aber Matty ist überglücklich, und dank ihrer Hartnäckigkeit entwickelt sich ein intensiver Briefwechsel. Schließlich kann sie dem Wunsch, ihn persönlich kennenzulernen, nicht widerstehen und beschließt, Mark zu besuchen. Doch was sie dort erwartet, entspricht so gar nicht ihrem Bild von einem Künstlerdasein ...
Arnold Wesker verhalf in den 50er und 60er Jahren - zusammen mit John Osborne und Harold Pinter - dem englischen Drama zu neuem internationalen Ansehen. Nach frühen Stücken über den englischen Alltag und seine Arbeitswelt wandte er sich intimeren, später auch großen historischen Themen zu. Seine Theaterstücke wurden in 18 Sprachen übersetzt und weltweit aufgeführt.
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Regie: Anselm Lipgens
Bühne: Hans Kudlich
Kostüme: Erika Navas
Dramaturgie: Elisabeth Geyer
| Matty Beancourt |
Johanna Mertinz |
| Mark Gorman |
Florentin Groll |
„„Groupie", ein elegisches Drama Arnold Weskers im Volkstheater in den Bezirken, liebevoll gemacht.
Arnold Wesker entwickelt sein 2001 geschriebenes Stück behutsam, nimmt sich Zeit für die Entwicklung der Beziehung dieser konträren Charaktere. Das Werk hat Tiefgang, ist aber nicht prätentiös, Form und Inhalt passen zusammen.
Regisseur Anselm Lipgens entwickelt liebevoll gut zwei Stunden Seelenarbeit. Zwei ältere Menschen finden sich, das ist zuweilen komödiantisch, aber nicht zu übertrieben.
Mertinz wechselt mühelos zwischen Bemuttern und Bewundern, Sprödigkeit und Laszivität. Groll changiert zwischen Zorn, Leid und Aufbrausen.
„Groupie" ist ein bezauberndes Alterswerk über das „Carpe diem"." (Die Presse)
„Die im Rahmen der Aufführungsreihe Volkstheater in den Bezirken von Anselm Lipgens inszenierte Produktion bietet solide Unterhaltung mit guten Schauspielern.
Autor Wesker, bei der Uraufführung in der VHS Meidling zu Gast, war zufrieden: "Wäre ich Schauspieler, könnte ich es nicht besser machen."" (Der Standard)
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit Ute Bock in der Roten Bar statt!
Weitere Infos
© Lea Friessner
Faschingskonzert mit
dem deutschen Ensemble Selmer Saxharmonic.
19.02.2012, 20.00 Uhr
Karten und Infos
© Werner Kmetitsch