Das Erfolgsstück von Henrik Ibsen feiert am 15. Februar, 19.30 Uhr, im Volkstheater in den Bezirken Premiere!

Jeden Tag Theater.
von Thomas Bernhard
Premiere: 16. Oktober 2005
Spielstätte: Haupthaus
Gerichtspräsident und Landtagsabgeordneter Höller führt ein Doppelleben. Tagsüber spricht er Recht oder verhindert den Bau einer chemischen Fabrik vor den Toren seines Hauses. Die Leute applaudieren, wenn der Abgeordnete Höller von Vaterlandsliebe spricht. Zu Hause führt er ein zurückgezogenes Leben mit seinen beiden Schwestern. Zu Vera pflegt er ein äußerst intimes Verhältnis, der querschnittgelähmten Clara gewährt er ein Leben außerhalb der „Anstalt“. Zehn Jahre hatte Höller, versteckt, Gras über seine Vergangenheit wachsen lassen – nun steht er als hoher Richter vor der Pensionierung.
Alljährlich zu Himmlers Geburtstag schart er seine kleine familiäre Verschwörung wider den Ungeist des Lebens um sich und macht sich ernsthafte Sorgen über den zukünftigen Ruhestand …
Mit seinem Rudolf Höller meint Thomas Bernhard nicht einen bestimmten Mann; er meint das gesamte Schuldverdrängungssystem: Ein politisches, psychologisches, moralisches Syndrom. Bernhard gibt mit Höller das innere Portrait, die Psychopathologie eines unveränderlichen Nationalsozialisten. Es kommt nicht auf den einzelnen Kranken an, sondern auf das Krankheitsbild. Eine Tragödie konnte dies nicht werden …
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Das Erfolgsstück von Henrik Ibsen feiert am 15. Februar, 19.30 Uhr, im Volkstheater in den Bezirken Premiere!
© Lalo Jodlbauer
Faschingskonzert mit
dem deutschen Ensemble Selmer Saxharmonic.
19.02.2012, 20.00 Uhr
Karten und Infos
© Werner Kmetitsch
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit Ute Bock in der Roten Bar statt!
Weitere Infos
© Lea Friessner