VOLKSTHEATER - JEDEN TAG THEATER

La Strada

La Strada

La Strada

Spielstätte: Volkstheater in den Bezirken

Das Lied der Straße

von Gerold Theobalt
Nach dem Drehbuch von Federico Fellini, Tullio Pinelli und Ennio Flaiano
Österreichische Erstaufführung
Hallwaxx/Leikauf/Fehringer/Navas
Premiere: 1. Oktober 2008

Spielstätte: Volkstheater in den Bezirken

Der Schausteller Zampano braucht eine neue Assistentin. 10.000 Lire zahlt er für Gelsomina, ein einfaches, ein bisschen zurückgebliebenes Mädchen. Nun zieht sie mit ihm von Ort zu Ort, spielt den Clown, sammelt das Geld ein, kocht und wäscht für ihn. Zampano ist brutal, jähzornig, rücksichtslos und unfähig Gefühle zu zeigen. Er schlägt sie, schläft aber auch hin und wieder mit ihr und betrügt sie mit anderen Frauen. Sie hängt trotzdem an ihm. Dann lernt sie den Seiltänzer Il Matto kennen. Er spricht mit ihr, hört ihr zu und nimmt sie ernst. Von ihm lernt Gelsomina auch die kleine Melodie, die sie auf der Trompete spielt. Als er nicht aufhört, Zampano zu verspotten, kommt es zur Katastrophe ...

Fellinis Oscar-prämiertes Filmmeisterwerk La Strada - Das Lied der Straße aus dem Jahre 1954 - mit Giulietta Masina und Anthony Quinn in den Hauptrollen - zeigt dieWelt der Gaukler, Artisten und Schausteller und ihr Leben am Rande der Gesellschaft. Dieses poetische Märchen, angesiedelt in der rauen Wirklichkeit der Landstraße, erzählt vom „Unvermögen zweier Menschen einander zu begreifen" (Federico Fellini). Bisher konnte dieser Stoff nicht auf der Bühne gezeigt werden. Erst die hier vorliegende Bühnenfassung macht es möglich.

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  • Regie und Ausstattung

    Regie: Andy Hallwaxx
    Bühne: Judith Leikauf und Karl Fehringer
    Kostüme: Erika Navas

  • Besetzung

    mit Marjan Shaki, Doris Weiner, Thomas Bauer und Reinhold G. Moritz

  • Pressestimmen

    „Das Stück kam nun zur österreichischen Erstaufführung: mit sehr geschickter Bühnengestaltung (Judith Leikauf / Karl Fehringer) und stimmigen Kostümen (Erika Navas). Doch kann man die Poesie des preisgekrönten Films, diese Poesie der Gaukler, in ein Theater, geschweige denn einen stimmungslosen Kultursaal übertragen? Mann kann, wenn der Regisseur (Andy Hallwaxx) einfühlsam inszeniert, und wenn man eine Hauptdarstellerin wie Doris Weiner hat. Von ihr geht ein Zauber aus, der von Reinhold G. Moritz als Seiltänzer Matto bestens unterstützt wird, einen kongenialen Partner bietet Thomas Bauer als Zampano." (Wiener Zeitung)

    „Doris Weiner wirkt in ihrer Schmalheit und ihrem kindlichen Ton wie ein zeitloses, mädchenhaftes, grundnaives, aber in seinen Gefühlen doch ziemlich sicheres Geschöpf - und damit steht diese Figur überzeugend auf der Bühne. Marjan Shakis Verwandlung von der Wirtin zur Hure zur Nonne verleiht dem Abend den nachdrücklichsten darstellerischen Pfiff. Sehr geschickt ist die Aufführung, die mit der „arte povera" des Italien der fünfziger Jahre kokettiert: Ein paar hin- und herzuschiebende Wände, ein paar schäbige Möbelstücke und Accessoirs, und schon stimmt die Atmosphäre (Judith Leikauf / Karl Fehringer / Erika Navas). Das Publikum war bereit, sich rühren zu lassen." (Der neue Merker)

  • Fotos
    • La Strada © Lalo Jodlbauer
    • La Strada © Lalo Jodlbauer
    • La Strada © Lalo Jodlbauer
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    • La Strada © Lalo Jodlbauer
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    • La Strada © Lalo Jodlbauer
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