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Spielstätte: Volkstheater in den Bezirken
Zwei Einakter von Anton Tschechow
Deutsch von Peter Urban
Armbruster/Fürst/Navas
Premiere: 21. Jänner 2009
Spielstätte: Volkstheater in den Bezirken
Anton Tschechows Einakter gehören zweifellos zu den komischsten Bühnenwerken der russischen Literatur - sie bestechen durch Humor und Schärfe und gewähren Einblicke auch in die dunklen Seiten der russischen Seele. Sie beweisen über ein Jahrhundert später noch, dass brennende Leidenschaft imstande ist, selbst die stärksten Prinzipien über den Haufen zu werfen.
Der Bär. Die junge Witwe Popowa trauert um ihren Mann, dem sie bis zu ihrem Tod die Treue halten will. Plötzlich jedoch poltert der grobschlächtige Gutsbesitzer Smirnow herein, der bei ihr die Schulden ihres verstorbenen Mannes eintreiben will. Wütend fordert er sie zum Duell. Werden sie einander widerstehen können?
Der Heiratsantrag. Der sensible Lomow möchte der jungen Natalja einen Heiratsantrag machen. Bevor er diesen jedoch vorbringen kann, entsteht zwischen dem jungen Liebespaar schon der erste Streit über Besitz, Geld und die Frage, wer die bessere Partie ist - materielle Interessen stehen ihren Gefühlen im Weg. Kommt es zum Happy-End?
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Regie: Silvia Armbruster
Bühne: Melanie Fürst
Kostüme: Erika Navas
mit Annette Isabella Holzmann, Christoph F. Krutzler und Peter Wolsdorff
„Keine weißen Birken, kein philosophischer Onkel in weißem Anzug, sondern skurrile Heiratswillige bot Anton Tschechow, als er gerade noch ein Twen war, in den Einaktern „Der Bär" (1888) und „Der Heiratsantrag (1889). Die von Silvia Armbruster für das Volkstheater in den Bezirken mit leichter Hand inszenierten Dreipersonenstücke wurden am Mittwoch bei der Premiere in Meidling freundlich aufgenommen. Der Zynismus der Texte wird sanft in Komik verpackt; Annette Isabella Holzmann als Umworbene, Christoph F. Krutzler als Verliebter und Peter Wolsdorff als Diener einer jungen Witwe beziehungsweise Vater einer jungen Frau zeigen Vergnügen auch am Slapstick." (Die Presse)
„Saukomisches linkes Bildungstheater heizt die Mehrzwecksäle der Volksbildung in den Wiener Außenbezirken auf: Die Regisseurin Silvia Armbruster spinnt mit kühler Hand die schon 1900 in den deutschen Sprachraum exportierten unverwüstlichen Lachnummern in der Nachfolge russischer Avantgardisten weiter.
Holzmann sehen wir kokett, hilflos, anmaßend, sehnsüchtig, streitlustig - Krutzler tobend, schleimend, greinend, rechthaberisch. Sie sind jung, präzise in ihren Bewegungen, tonsichere Sprecher und weder auf Lustspielgefeixe noch auf Musicalklamauk fixiert. Sie könnten im Volkstheater-Ensemble den Generationswechsel bei den Nestroyspielern einläuten.
Drei Personen in sparsamer Dekoration: Was die eingeschränkten Mittel einem Wandertheater erlauben, hat Armbruster zu einem verblüffenden Lebenszeichen zugleich volkstümlicher und intellektueller Theaterkunst zusammengefügt." (Wiener Zeitung)
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Premiere am 23. Mai
im Volkstheater in den Bezirken!
Mit: Annette Isabella Holzmann; Thomas Kamper, Matthias Mamedof
© Lalo Jodlbauer
Maria Bill als Edith Piaf: Faszinierend, berührend, aufregend und immer authentisch.
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© Lalo Jodlbauer
Mit Erni Mangold und
Erich Schleyer.
Nur mehr am 23. Mai
und 16. Juni 2012!
Infos & Karten
© Lalo Jodlbauer