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Scener ur ett äktenskap
von Ingmar Bergman
Deutsch von Hans-Joachim Maass
Regie: Rene Medvešek
Premiere: 19. Februar 2010
Spielstätte: Haupthaus
Marianne und Johan führen eine glückliche und harmonische Ehe. Scheinbar. Denn sie tragen ihre Konflikte nicht mehr offen aus, sondern üben sich in Verdrängung - eine Belastungsprobe für die Beziehung. Zum Eklat kommt es, als Johan sich in eine Studentin verliebt: Die Ehe zerbricht. Marianne und Johan versinken in einem Abgrund aus angestauter Wut und Hass. Sie bekämpfen einander bis zur Selbstaufgabe und gehen neue Partnerschaften ein, um jedoch am Ende - aller Verwirrung und allem Schmerz zum Trotz - einer neuen gemeinsamen Liebe entgegenzugehen ...
Ingmar Bergman hatte solche Ehe-Szenen in vielen seiner Filme beschrieben, ehe er sich 1973 daran machte, die einzelnen Fäden zu einer Arbeit zusammenzuführen. Ursprünglich als fünfstündige Fernsehserie konzipiert, geriet die Filmversion zu einem überwältigenden Kinoerfolg: Wie in einem Spiegel hielt Bergman seinen Zuschauern mit diesem fein nuancierten Psychogramm einer Ehe ihre eigenen Probleme,
Ängste und Nöte vor, brachte die Unsicherheit von Partnerbeziehungen
exakt auf den Punkt. Darin liegt die Stärke des Stoffes, der seit seiner Entstehung nichts an Aktualität eingebüßt hat.
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Regie: Rene Medvešek
Ausstattung: Tanja Lacko
Dramaturgie: Irene Girkinger
| Johan |
Rainer Frieb |
| Marianne |
Susa Meyer |
| Ein Mann |
Raphael von Bargen |
„Eine erfreuliche Ehe-Katastrophe.
Wie reizvoll das Bühnenrevival eines Film-Klassikers sein kann, demonstriert René Medvešek mit "Szenen einer Ehe", frei nach Ingmar Bergman, im Schwarzen Salon des Volkstheaters. Er deckt bereits zu Beginn auf, dass es da um das bewusste Nachspielen der nicht mehr ganz taufrischen Vorlage (1973) geht. Bergmans resignatives Psychogramm der gutbürgerlichen Ehe wird spielerisch und doch nachdrücklich aus heutiger Sicht auf den Prüfstand gestellt.
Raphael von Bargen erläutert und kommentiert das Geschehen in lockerer Youngster-Manier, setzt mit Getrommel und jaulenden Saxophonklängen Akzente zwischen den Szenen und springt, wenn Not am Mann oder an der Frau herrscht, auch als Mitspieler ein.
Rainer Frieb und Susa Meyer sind in all diesen individuell durchaus tragikomischen Situationen mit darstellerischer Perfektion subtil und handgreiflich in der Tat ein Traumpaar: Zwei "Analphabeten des Gefühls", denen im entscheidenden Moment stets das richtige Wort fehlt, sich dem Partner verständlich zu machen." (Wiener Zeitung)
„Der Abend funktioniert nicht zuletzt deshalb, weil die Geschichte immer spannend ist - und immer mehr als überzeugend gespielt.
Susa Meyer wandelt sich im Rahmen des kurzen Abends, vom freundlichen Frauchen-Sein über die wilde Selbstverwirklichung bis zur milden Einsicht. Bemerkenswert.
Rainer Frieb steht ihr als Johan um nichts nach, wenn er auch den umgekehrten Weg gehen muss, von der angeberischen Herablassung zu den nach und nach gewaltig gestutzten Flügeln - bis zur resignativen Einsicht.
Raphael von Bargen spielt nicht nur Klarinette und trommelt heftig, sondern ist vor allem ein Ernsthaftigkeit und Ironie ergötzlich mischender Kommentator des Geschehens, den man an diesem Abend nicht missen möchte." (Der Neue Merker)
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Premiere am 23. Mai
im Volkstheater in den Bezirken!
Mit: Annette Isabella Holzmann; Thomas Kamper, Matthias Mamedof
© Lalo Jodlbauer
Maria Bill als Edith Piaf: Faszinierend, berührend, aufregend und immer authentisch.
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Mit Erni Mangold und
Erich Schleyer.
Nur mehr am 23. Mai
und 16. Juni 2012!
Infos & Karten
© Lalo Jodlbauer