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Das Ghettotagebuch des Dawid Sierakowiak
Spielstätte: Empfangsraum
„Lebn will ich", schreibt Dawid Sierakowiak am 27. Juli 1942. Ein Gedicht in tiefer Niedergeschlagenheit, als bewusst gesetzter Punkt, als Trotz gegen Auszehrung und körperlichen Verfall; er schreibt dies auf Jiddisch im jüdischen Ghetto von Lodz. Die Reife dieses Jungen und seine Disziplin, die uns in seinen Aufzeichnungen begegnen, ringen Bewunderung ab. Er wird ein Jahr später, im August 1943, dem grauenhaften Hunger und der Tuberkulose erliegen wie rund ein Viertel der
Bewohner im Ghetto.
Das Tagebuch des Dawid Sierakowiak, kurz nach dem Krieg zufällig in Lodz gefunden und seitdem im Jüdischen Historischen Institut in Warschau aufbewahrt, besteht aus zwei Schulheften mit täglichen Aufzeichnungen über das Geschehen im Ghetto 1941/42.
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Premiere am 23. Mai
im Volkstheater in den Bezirken!
Mit: Annette Isabella Holzmann; Thomas Kamper, Matthias Mamedof
© Lalo Jodlbauer
Maria Bill als Edith Piaf: Faszinierend, berührend, aufregend und immer authentisch.
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© Lalo Jodlbauer
Mit Erni Mangold und
Erich Schleyer.
Nur mehr am 23. Mai
und 16. Juni 2012!
Infos & Karten
© Lalo Jodlbauer