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In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Parlament,
Ehrenschutz Nationalratspräsidentin Mag.a. Barbara Prammer
Spielstätte: Haupthaus
Am 7. November 2010 gedenkt das Volkstheater mit Wolf Biermann der
Opfer der Novemberpogrome 1938. Das Poem des jüdischen Dichters Jizchak Katzenelson berichtet vom elenden Sterben der hilflosen Juden im Holocaust und vom heroischen Sterben der jüdischen Kämpfer beim Aufstand im Warschauer Ghetto. Katzenelson floh nach dem Einmarsch der Deutschen von Lodz nach Warschau, wo er ins Ghetto geriet. Im Aufstand am 18.4.1943 gehörte er zu den Kämpfern, die alle wussten, dass sie sterben würden. Er aber sollte überleben, um der Welt die unsagbare Wahrheit über den Untergang des jüdischen Volkes mitzuteilen. Katzenelson wurde aus dem Ghetto geschleust und kam mit falschem Pass in ein Sonder-KZ in Frankreich. Dort schrieb er „Dos lied vunem ojsgehargetn jidischn volk". Es ist ein gewaltiges Gemälde, gemalt mit schwarzen Tränen in den schwarzen Himmel, und dennoch leuchtet ein Licht in dieser Finsternis. Denn Elend und Widerstand sind Wort geworden. Seine schlussendliche Deportation nach Auschwitz hat Katzenelson nicht überlebt. Er wurde am Tag seiner Ankunft, am 1. Mai 1944, zusammen mit seinem Sohn Zwi ermordet.
Wolf Biermann, Liedermacher und Lyriker, dessen Vater in Auschwitz ermordet wurde, übersetzte das Poem ins Deutsche und sammelte die Spuren des Dichters und seiner Familie. 1999 schuf und vertonte er eine deutsche Nachdichtung der insgesamt 15 Gesänge. Biermann wurde mit allen großen deutschen Literaturpreisen ausgezeichnet.
In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Parlament.
Ehrenschutz: Mag.a Barbara Prammer, Präsidentin des Nationalrats
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Premiere am 23. Mai
im Volkstheater in den Bezirken!
Mit: Annette Isabella Holzmann; Thomas Kamper, Matthias Mamedof
© Lalo Jodlbauer
Maria Bill als Edith Piaf: Faszinierend, berührend, aufregend und immer authentisch.
Jetzt Karten sichern!
© Lalo Jodlbauer
Mit Erni Mangold und
Erich Schleyer.
Nur mehr am 23. Mai
und 16. Juni 2012!
Infos & Karten
© Lalo Jodlbauer