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Mit Manfred Füllsack, Konrad Paul Liessmann, Barbara Kolm und Christine Werner
Moderation: Eva Novotny
In Zusammenarbeit mit dem Verlag facultas.wuv
Spielstätte: Rote Bar
In Zeiten zunehmender Armut lassen sich Hauptmanns Die Ratten als kritische Betrachtung neoliberaler Reformen und der Lebenswirklichkeit prekärer Gesellschaftsschichten lesen. In einer Szenerie von Angst vor sozialem Abstieg und Ohnmacht spiegeln sich Abhängigkeiten, Erpressung, Betrug und Brutalitäten der verfallenden Gesellschaft. Das gilt für den kunstbeflissenen Bürger ebenso wie für den "Proletarier". Immer mehr Menschen, zunehmend auch aus der Mittelschicht, befinden sich heute im "Rattenhaus", fürchten um ihren Job und ihre Zukunft. "Arbeit" ist einer der Grundbegriffe der europäischen Geistesgeschichte, ähnlich wie Gerechtigkeit, Freiheit und Tod. Arbeit strukturiert den Lebensrhythmus und bestimmt die Wertigkeiten. Gleichzeitig geht das Gespenst der Arbeitslosigkeit um: nicht nur auf Grund der Krise, sondern auch, weil sich die herkömmliche Erwerbsarbeit ihrem Ende nähert. Wie lässt sich die Kluft einer Zweiklassengesellschaft überbrücken, in der wenige viel Geld arbeiten lassen und die anderen viel arbeiten für wenig Geld? Welche Rolle wird Arbeit in Zukunft spielen und wie lässt sich die Macht neu verteilen?
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Mit
Manfred Füllsack (Sozialwissenschaftler)
Konrad Paul Liessmann (Philosoph)
Barbara Kolm (Generalsekretärin Hayek Institut)
Christine Werner (Autorin: „Arbeitspolizei")
Moderation: Eva Novotny (Organisationsberaterin)
In Zusammenarbeit mit dem Verlag facultas.wuv
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Premiere am 23. Mai
im Volkstheater in den Bezirken!
Mit: Annette Isabella Holzmann; Thomas Kamper, Matthias Mamedof
© Lalo Jodlbauer
Maria Bill als Edith Piaf: Faszinierend, berührend, aufregend und immer authentisch.
Jetzt Karten sichern!
© Lalo Jodlbauer
Mit Erni Mangold und
Erich Schleyer.
Nur mehr am 23. Mai
und 16. Juni 2012!
Infos & Karten
© Lalo Jodlbauer