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NOISES OFF
von Michael Frayn
Premiere: 6. Oktober 2006
Spielstätte: Haupthaus
Grand Theatre, Weston-Super-Mare. Noch 24 Stunden bis zur Premiere von Nothing on, dem neuen Stück von Erfolgsautor Robin Housemonger. Es ist Generalprobe und Regisseur Lloyd Dallas mit seinen Nerven am Ende. Die Türen im Bühnenbild klemmen, die Requisiten sind nicht am rechten Ort und die Darsteller hadern mit ihrem Text. Und das bei einem Stück, bei dem Timing alles ist. Denn Nothing on ist eine turbulente Boulevardkomödie um einen Hausbesitzer, der sich auf der Flucht vor der Steuerfahndung ins eigene Haus schleichen muss, seine Haushälterin, die sich auf einen ruhigen Fernsehnachmittag freut, um den Angestellten einer Maklerfirma, der das vermeintlich leer stehende Haus mit seiner Freundin für ein Schäferstündchen nutzen will, einen Einbrecher, der in dem ganzen Trubel seine Tochter wieder findet, und um einen Ölscheich, der gar keiner ist.
Doch was unter Zeitdruck geprobt wurde, droht kurz vor der Premiere im Chaos zu versinken. Nur mit Mühe erreicht das Ensemble das Finaledes ersten Aktes. Und dabei bleibt es auch. Denn mehr als den ersten Akt von Nothing on bekommt der Zuschauer von Der nackte Wahnsinn nicht zu sehen. Dafür aber gleich dreimal. Und als besonderer Clou des Abends: auch was hinter der Bühne passiert.
Theatre Royal, Ashton-under-Lyne. Einen Monat später. Nachmittagsvorstellung. Das Bühnenbild ist um 180° gedreht und was dem Zuschauer sonst peinlichst verborgen bleibt, wird nun schonungslos offen gelegt. Zwischen den Auftritten tragen die Schauspieler ihre privaten Liebesaffären und Eifersüchteleien aus. Da werden Stichwörter verpasst, Kollegen schikaniert und Requisiten vertauscht. Natürlich nicht ohne Folgen für das Bühnengeschehen.
Und schließlich Stadttheater, Stockton-on-Tees. Wiederum zwei Monate später. Letzte Vorstellung. Die totale Katastrophe.
Michael Frayns unwiderstehliche Persiflage auf das Theater hat sich seit ihrer Uraufführung 1982 in kürzester Zeit zu einem Dauerbrenner entwickelt und wurde 1992 von Peter Bogdanovic verfilmt. Voller Slapstick erzählt sie vom ganz normalen Wahnsinn des Theatermachens, vom verzweifelten Kampf einer Schauspieltruppe mit Text, Bühnenbild, Kostümen, Requisiten und nicht zuletzt mit sich selbst.
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Regie: Michael Schottenberg
Bühnenbild: Hans Kudlich
Kostüme: Erika Navas
Dramaturgie: Susanne Abbrederis
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Dotty Otley (Mrs. Clackett) |
Maria Bill |
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Garry Lejeune (Roger Tramplemain) |
Thomas Kamper |
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Brooke Asthon (Vicki) |
Katharina Straßer |
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Frederick Fellowes (Philip Brent / Scheich) |
Andy Hallwaxx |
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Belinda Blair (Flavia Brent) |
Susa Meyer |
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Seldon Mowbray (Einbrecher) |
Karl Ferdinand Kratzl |
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Lloyd Dallas, Regisseur |
Marcello de Nardo |
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Poppy Norton-Taylor, Regie-Assistentin |
Annette Isabella Holzmann |
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Tim Allgood, Inspizient |
Christoph F. Krutzler |
"... eine flotte, detailreiche und unterhaltsame Farce. - Ein köstlicher, witziger Abend." (Salzburger Nachrichten)
"Frisch, frank, frech, fröhlich und frei: Schottenbergs Ensemble begeistert sich an Frayns "Der Nackte Wahnsinn". Michael Schottenberg dirigiert als Regisseur sein Team mit Witz und Tempo treppauf und treppab." (Krone)
"Michael Schottenberg inszeniert mit sicherem Gefühl für Tempo und Pointen.
Maria Bill führt ein engagiertes Ensemble an: Dilettantismus wird gekonnt in Szene gesetzt." (Österreich)
"Die Szenen im Bauch des Theaters werden rasant gespielt, die Rollenwechsel sind präzise, ganz nah ist man den Schauspielern." (Die Presse)
"Salut vor Michael Schottenberg, der die Maschine auf Höchsttempo hält." (News)
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Premiere am 23. Mai
im Volkstheater in den Bezirken!
Mit: Annette Isabella Holzmann; Thomas Kamper, Matthias Mamedof
© Lalo Jodlbauer
Maria Bill als Edith Piaf: Faszinierend, berührend, aufregend und immer authentisch.
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© Lalo Jodlbauer
Mit Erni Mangold und
Erich Schleyer.
Nur mehr am 23. Mai
und 16. Juni 2012!
Infos & Karten
© Lalo Jodlbauer