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von Witold Gombrowicz
Premiere: 19. November 2006
Spielstätte: Haupthaus
Am Hof eines fabulösen Königreichs Burgund geht Yvonne allen auf die Nerven. Sie spricht kaum, bewegt sich träge, niemand kann sie ändern, sie macht die Zeremonien des Hofes nicht mit. Durch ihre Passivität und Apathie wird sie zur Provokation: Da sie nicht mitspielt, müssen die anderen sich aufspielen. Gerade das reizt den Prinzen, sie zu heiraten, doch kann er sie so wenig in seine formelle Welt ziehen, wie sie ihn aus der Hofwelt holen. Ihre Gelassenheit macht sie zur Gefahr - sie muss verschwinden. Für den König kein Problem: gemordet hat er schon früher. Alle wollen sie töten, können freilich mit der Methode des Königs nicht konkurrieren: er sorgt dafür, dass sie bei einem Gastmahl an einer Gräte erstickt.
Yvonnes bloße Anwesenheit demütigt alle. Sie hören auf, selbstbeherrscht zu sein, sie sind genötigt, immer idiotischere Rollen zu spielen. Sie müssen sich mit Yvonnes Augen sehen - da werden Schimpflichkeit, Unanständigkeit und Dummheit eines jeden offenkundig. Jeder spürt, wie ihm eine monströse Fresse wächst. Nur Yvonnes Tod kann sie von diesem Alptraum befreien. Das Stück leitet sich her vom Geist des Ubu Roi, aber seine philosophischen Fragestellungen gehen weit darüber hinaus. Yvonne musste zwanzig Jahre auf ihre erste Inszenierung warten ... das Stück ist nur klarer geworden. Wir werden immer empfänglicher für genau diese Art intellektueller Groteske und perverser Weisheit. Jan Kott
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Regie Cornelia Crombholz
Ausstattung Florian Parbs
Musik Sandy Lopičić
Dramaturgie Susanne Abbrederis
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Yvonne |
Silvia Fenz |
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König Ignaz |
Rainer Frieb |
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Königin Margarethe |
Beatrice Frey |
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Prinz Philipp, Thronfolger |
Andreas Seifert |
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Kammerherr |
Gerd Rigauer |
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Isa, eine Hofdame |
Anja Schiffel |
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Cyrill, ein Freund des Prinzen |
Peter Becker |
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Zyprian |
Thomas Bauer |
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Erste Tante |
Ivanka Brekalo |
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Zweite Tante |
Johanna Mertinz / Susa Meyer |
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Innozenz, ein Höfling |
Alexander Strobele |
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Valentin, ein Diener |
Günther Wiederschwinger |
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Erste Dame |
Ivanka Brekalo |
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Zweite Dame |
Johanna Mertinz / Susa Meyer |
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Erster Herr |
Thomas Bauer |
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Marschall |
Christoph F. Krutzler |
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Großrichter |
Thomas Bauer |
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Zweiter Herr, Kanzler, Bettler |
Thomas Meczele |
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Musiker: |
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Hammondorgel/Bandleader |
Franz Kreimer/Sandy Lopičić |
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Drehleier |
Simon Wascher/Stephan Steiner |
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Dudelsack/Blasinstrumente/Maultrommel |
Albin Paulus/Sepp Pichler |
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Percussion/Schlagwerk |
Klaus Meyer/Jörg Mikula |
"Skurril und gelungen. (...) Gut getroffen, amüsant. Großartig: Silvia Fenz, Beatrice Frey.
Hinreißend: die grässliche Gedichte schreibende Königin Margarethe (Beatrice Frey), ein skurriler Pantoffelheld voll kaum verhüllter Brutalität: Rainer Frieb als König Ignaz. Ein echter Polonius-Verwandter: Gerd Rigauer als listiger Kammerherr. Sehr hübsch: Anja Schiffel als Isa. Andreas Seifert stattet den Königssohn mit reichlich knautschig-grantigen Falten aus. Beachtliche Bühnenpräsenz verströmt Alexander Strobele als Höfling Innozenz. Passend schrill: Ivanka Brekalo und Johanna Mertinz." (Die Presse)
"Silvia Fenz ist als greisenhaftes Girlie beklemmender Mittelpunkt der Handlung." (Kurier)
"Die Yvonne der wunderbaren Fenz bleibt wortlos an ihren Kinderluftballon geklammert: Ein Zauberwesen im bräutlichen Rosettenputz und mit Springerstiefeln." (Der Standard)
"Grotesk-schöne Glanzlichter." (Salzburger Nachrichten)
"Überaus geglückt ist die fast durchgehende musikalische Unterfütterung der Handlung." (Wiener Zeitung)
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Premiere am 23. Mai
im Volkstheater in den Bezirken!
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Mit Erni Mangold und
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Nur mehr am 23. Mai
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