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"Les vrais riches" - Notizen am Rand
Ein Tagebuch aus dem Ghetto Lodz (Mai bis August 1944)
mit Robert Prinzler
Spielstätte: Empfangsraum
Zwischen dem 5. Mai und dem 3. August 1944 hatte ein junger Mann, ein
Jugendlicher noch, auf die Seitenränder des Romans Les Vrais Riches
(Die wahren Reichen) von François Coppée ein Tagebuch notiert. Abwechselnd in vier Sprachen: in Jiddisch, Polnisch, Englisch und Hebräisch. Hastige Eintragungen eines zutiefst aufgewühlten Menschen, der die Vernichtung des „Getto Litzmannstadt", des letzten im besetzten Polen noch bestehenden Ghettos, erlebt und schließlich nach Auschwitz-Birkenau deportiert wird. Das Tagebuch ist seine letzte Spur.
Les Vrais Riches ist eines der verstörendsten Dokumente des
Holocaust.
„Es ist der 24.V.1944. Schon bald volle 5 Jahre werden wir in der schrecklichsten Weise gepeinigt - unsere Leiden zu beschreiben ist ebenso unmöglich wie den Ozean leerzutrinken oder die Erdkugel zu umarmen. Ich weiss nicht, ob man uns je Glauben schenken wird."
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Premiere am 23. Mai
im Volkstheater in den Bezirken!
Mit: Annette Isabella Holzmann; Thomas Kamper, Matthias Mamedof
© Lalo Jodlbauer
Maria Bill als Edith Piaf: Faszinierend, berührend, aufregend und immer authentisch.
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© Lalo Jodlbauer
Mit Erni Mangold und
Erich Schleyer.
Nur mehr am 23. Mai
und 16. Juni 2012!
Infos & Karten
© Lalo Jodlbauer