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Ein kleiner Totentanz in 5 Bildern
von Ödön von Horváth
Premiere: 16. Februar 2007
Spielstätte: Haupthaus
Elisabeth, die in der Anatomie ihren Körper verkaufen will,weil sie 150 Mark ür einen Wandergewerbeschein braucht, werden von einem mitleidigen Präparator, der sie darüber aufklärt, dass die Anatomie keine Körper lebender Menschen bezahlt, die 150 Mark geliehen. Der Präparator bringt sie jedoch ins Gefängnis, als er erfährt, dass sie geschwindelt hat: Sie braucht das Geld dringend, um die Strafe zu bezahlen, die sie dafür erhalten hat, dass sie ohne Wandergewerbeschein ertappt worden ist. Auch mit dem Wandergewerbeschein, den ihr eine Firma vorgestreckt hat, ist sie eine erfolglose Vertreterin. Als ein Schupo, der sie heiraten will und ihr als seiner Braut wöchentlich 20 Mark gibt, erfährt, dass sie vorbestraft ist, verlässt er sie, und sie geht ins Wasser.
Das Fräulein aus der Vorstadt - moralisch unbescholten, wenn auch gerichtlich vorbestraft - scheitert an Brutalität und Dumpfheit. Der Glaube wird enttäuscht, die Liebe ist nicht stark genug, die Hoffnung ist vergeblich. Ein Leichnam bleibt übrig. Strandgut des kleinen Bezirksgerichts. Glaube Liebe Hoffnung ist die Tragödie unmenschlicher Zusammenhänge vor dem Abgrund sozialer Not.
Ödön von Horváth ist der scharfsinnige Analytiker des Kleinbürgertums nach der Inflation, des Proletariats in den Krisenjahren vor 1933, des zerbröckelnden, an seinen Wertnormen irre gewordenen Mittelstands, dem dann Hitler als nationaler Messias erschien ... Horváth schrieb diesen kleinen Totentanz nach einem alltäglichen Fall, den ihm der Gerichtsreporter Lukas Kristl erzählt hatte.
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Regie Antoine Uitdehaag
Bühnenbild Tom Schenk
Kostüme Erika Landertinger
Musikalische Einrichtung Het Paleis van Boem
Dramaturgie Susanne Abbrederis
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ELISABETH |
Patrycia Ziolkowska |
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Alfons Klostermeyer, ein Schupo |
Till Firit |
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Oberpräparator |
Gerd Rigauer |
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Präparator |
Rainer Frieb |
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Vizepräparator |
Paul Matic |
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Der Baron mit dem Trauerflor |
Thomas Bauer |
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Irene Prantl |
Vera Borek |
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Frau Amtsgerichtsrat |
Beatrice Frey |
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Er selbst, der Herr Amtsgericht |
Erwin Ebenbauer |
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Ein Invalider / Ein zweiter Schupo |
Günther Wiederschwinger |
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Eine Arbeiterfrau |
Inge Altenburger |
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Ein Buchhalter |
Peter Vilnai |
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Maria |
Annette Isabella Holzmann |
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Ein Kriminaler |
Christoph F. Krutzler |
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Der Oberinspektor |
Alexander Strobele |
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Ein dritter Schupo |
Thomas Meczele |
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Joachim, der tollkühne Lebensretter |
Andy Hallwaxx |
"In vielen starken Szenen überzeugt das Konzept." (Die Furche)
"Eine wunderbare Hauptdarstellerin ist zu begrüßen: Patrycia Ziolkowska ist eine Horváth-Heroine der ersten Reihe." (News)
"Grandios Vera Borek als Irene Prantl sowie Beatrice Frey als Frau Amtsgerichtsrat. Rainer Frieb als Präparator und Paul Matic als sein Vize gehören zu den markanten Erscheinungen dieser sehr gelungenen Inszenierung von Regisseur Antoine Uitdehaag." (OÖ Nachrichten)
"In der Inszenierung von Antoine Uitdehaag gelingen einige Szenen ganz vorzüglich. Rainer Frieb spielt den Präparator und er macht das ganz ausgezeichnet. Till Firit ist ein guter, weil nicht geschmierter Schupo, in einigen Nebenrollen wird famos gearbeitet (z.B. von Vera Borek, Beatrice Frey, Alexander Strobele." (Kurier)
"Es ist ein Vergnügen mitanzusehen, wie Patrycia Ziolkowska die Untergeherin Elisabeth mit durchgestrecktem Rücken spielt. Die junge Schauspielerin trifft damit genau die Stimmung, die Moll-Tonart eines Horváth-Fräuleins." (Wiener Zeitung)
"Till Firit gefällt als Schupo: ein junger, verletzlicher, verletzter Kerl, aus dem doch schon das Männer-Aas von morgen blitzt." (Die Presse)
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Premiere am 23. Mai
im Volkstheater in den Bezirken!
Mit: Annette Isabella Holzmann; Thomas Kamper, Matthias Mamedof
© Lalo Jodlbauer
Maria Bill als Edith Piaf: Faszinierend, berührend, aufregend und immer authentisch.
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© Lalo Jodlbauer
Mit Erni Mangold und
Erich Schleyer.
Nur mehr am 23. Mai
und 16. Juni 2012!
Infos & Karten
© Lalo Jodlbauer