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Musical
Buch von Joe Masteroff nach dem Stück Ich bin eine Kamera von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood
Musik von John Kander
Gesangstexte von Fred Ebb
Deutsch von Robert Gilbert
in der reduzierten Orchesterfassung von Chris Walker
Premiere: 11. März 2007
Spielstätte: Haupthaus
Berlin, zu Beginn der 30er Jahre. Die Weimarer Republik liegt in den letzten Zügen, die Nazis sind noch nicht an der Macht. Der junge amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw mietet sich ein Zimmer in der Pension von Fräulein Schneider. Hier will er sich mit Englischstunden seinen Aufenthalt verdienen. Sein Freund Ernst führt ihn in den Kit Kat Klub ein: Ein etwas heruntergekommenes Kabarett, in dem ein spöttischer Conférencier sein Publikum (noch) international begrüßt: Willkommen, Bienvenue, Welcome!
Star des Klubs ist Sally Bowles. Die exzentrische Sängerin verliebt sich in Cliff und zieht kurzerhand bei ihm ein. Die beiden genießen das freizügige Leben Berlins. Aber als Sally schwanger wird und Nazi-Horden den Obstladen von Fräulein Schneiders jüdischem Galan, Herrn Schulz, verwüsten, ist der Traum zu Ende.
Cliff ist schockiert und beschließt, mit Sally nach Amerika zu gehen, doch Sally will die Endzeitstimmung nicht wahrnehmen und entscheidet sich für die Karriere: Life is a Cabaret! Cliff fliegt alleine, Sally bleibt zurück in Nazideutschland. Sie ist nicht die einzige ...
Am Beginn der Erfolgsstory von Cabaret steht eine Reihe von Kurzgeschichten, die der englische Schriftsteller Christopher Isherwood unter dem Eindruck seines Berlin-Aufenthalts 1937 geschrieben hat. Die Freizügigkeit der Stadt zu Beginn der 30er Jahre hat ihn angezogen, und er hat die Atmosphäre unmittelbar vor der Machtergreifung der Nazis, geprägt von Dekadenz und sozialer Korruptheit, in seinen Geschichten, die 1939 unter dem Titel Goodbye to Berlin veröffentlicht wurden, brillant beschrieben. Der amerikanische Dramatiker John van Druten nahm diese Erzählungen als Grundlage für sein Stück I Am A Camera (1952), das mit großem Erfolg am Broadway lief und 1955 in England mit Julie Harris und Laurence Harvey verfilmt wurde. Isherwoods Geschichten und van Drutens Stück lieferten wiederum die Basis für Masteroff/Kander/Ebbs Musical Cabaret (1966). Für die Filmversion des Musicals 1972 orientierten sich Jay Presson Allen und Bob Fosse stärker an Isherwoods Erzählung über Sally Bowles, im Film verkörpert von Liza Minnelli.
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Regie Michael Schottenberg
Bühnenbild Hans Kudlich
Kostüme Erika Navas
Musikalische Einrichtung/Leitung Herbert Pichler
Choreografie Susa Meyer
Choreografische Assistenz & Mitarbeit Rita Sereinig
Dramaturgie Hans Mrak
Musiker Herbert Pichler (Keyboard), Klaus Göhr (Schlagzeug), Johannes Strasser (Kontrabaß), Gerald Preinfalk (Blasinstrumente)
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Conférencier |
Marcello de Nardo |
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Sally Bowles |
Maria Bill / Understudy Katharina Straßer |
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Fräulein Schneider |
Hilde Sochor |
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Clifford Bradshaw |
Raphael von Bargen |
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Herr Schultz |
Heinz Petters |
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Fräulein Kost |
Heike Kretschmer |
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Ernst Ludwig |
Till Firit |
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Rausschmeißer, Gorilla |
Christoph F. Krutzler |
Die Kit-Kat-Girls:
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Lulu |
Rita Sereinig |
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Horny |
Andy Hallwaxx |
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Baby |
Katharina Straßer |
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Topsy |
Annette Isabella Holzmann |
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Dolly |
Katarina Hartmann |
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Helga |
Doris Weiner |
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Swing & Dance Captain |
Rita Sereinig |
"Volkstheater feiert mit "Cabaret" einen Erfolg. Pompöse Inszenierung von Michael Schottenberg - Ensemble überzeugt durch große Motivation und Stimme. Es ist ein Fest für Augen und Ohren, das Schottenberg veranstaltet." (APA)
"Bejubelte Premiere des Musical-Klassikers "Cabaret": Das Ensemble brillierte vor einem pompösen Bühnenbild unter einer präzisen Regie mit viel Liebe fürs Detail." (OÖ Nachrichten)
"Mit "Cabaret" landet Michael Schottenberg einen Treffer. Maria Bill singt ergreifend, de Nardo brilliert als Conférencier, Sochor und Petters rühren." (Die Presse)
"Die vom Premierenpublikum begeistert akklamierte Inszenierung besticht mit einer ausgewogenen Ensembleleistung, präziser Choreographie, einem kleinen aber leistungsstarken Orchester- und nicht zuletzt mit einer unkonventionellen Besetzung.
Grandios: Marcello de Nardo... Stimmgewaltiger Star in dieser Glitzer-(Halb)Welt ist die schlichtweg großartige Maria Bill als Sally Bowles, die sich in ihren Musik-Nummern mit unnachahmlicher Virtuosität und überschäumendem Temperament in Szene zu setzen versteht.
Anspruchsvolles Unterhaltungstheater, perfekt inszeniert." (Wiener Zeitung)
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Premiere am 23. Mai
im Volkstheater in den Bezirken!
Mit: Annette Isabella Holzmann; Thomas Kamper, Matthias Mamedof
© Lalo Jodlbauer
Maria Bill als Edith Piaf: Faszinierend, berührend, aufregend und immer authentisch.
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© Lalo Jodlbauer
Mit Erni Mangold und
Erich Schleyer.
Nur mehr am 23. Mai
und 16. Juni 2012!
Infos & Karten
© Lalo Jodlbauer