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von March Höld
Uraufführung
Eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2012
Riedl/Kappert/Fussy
Premiere: 6. Dezember 2011
Spielstätte: Schwarzer Salon
Gibt es sie tatsächlich, die Soldaten unterm Teppich? In sieben verschiedenen Szenen, die scheinbar logisch zusammenhängen und eine Chronologie von Lebensläufen widerspiegeln, bricht immer wieder das Irreale als Fremdkörper in die vermeintliche Realität ein. Die Soldaten unterm Teppich sind Endpunkt eines jeden lebensnahen oder noch so bizarren Dialogs zwischen einem Mann und einer Frau, die in verschiedenen Lebenssituationen und unterschiedlichen Alterskonstellationen aufeinander treffen. Dabei sind sie Meister der Verdrängung - und sprechen lieber über die Banalitäten des Alltagslebens, anstatt sich damit zu beschäftigen, was konsequent unter den Teppich gekehrt wird. In einer fiktionalen Zeitreise durch Tag- und Albträume verschwimmen die Ebenen, werden Träume zu Realität und umgekehrt.
Träumt? ist ein schwarzhumoriges Stück, das die Funktionsmechanismen unserer Psyche durchleuchtet und das Unterste zuoberst kehrt.
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Regie und Bühne: Carina Riedl
Kostüme: Katharina Kappert
Musik: Arthur Fussy
Dramaturgie: Elisabeth Geyer
| A, männlich | Günther Wiederschwinger |
| B, weiblich | Nina Horváth |
„Eine Picknickdecke, ein Speibkübel und eine Stoffpuppe - mehr Requisiten braucht es nicht, um die surrealen Beziehungswelten in March Hölds Text „Träumt?" im Schwarzen Salon des Volkstheaters zu realisieren. Jeweils ein Mann und eine Frau treffen in sieben lose zusammenhängenden Szenen aufeinander.
Der gebürtigen Burgenländerin March Höld (Jahrgang 1976) ist mit „Träumt?" eine irritierende Reise in die Untiefen der menschlichen Psyche gelungen.
Nun hat Regisseurin Carina Riedl die abstruse Geschichte mit einfachsten Mitteln gelungen inszeniert. Sie spielt auf der mit Spiegeln ausgekleideten Bühne auch mit der Selbstwahrnehmung der Zuschauer. Nina Horwáth und Günther Wiederschwinger schlüpfen glaubhaft in die diversen Figuren, vom Burgenländisch sprechenden 80-Jährigen zum Wienerisch redenden 20-Jährigen." (Der Standard)
„Realität, das sind die TV-Nachrichten. Das weite unbekannte Land ist das Unterbewusste. Gibt es sie tatsächlich, die Soldaten unterm Teppich?
Günther Wiederschwinger und Nina Horváth spielen in der Regie von Carina Riedl in sieben Szenen einen Mann und eine Frau in verschiedenen Lebenssituationen und Alterskonstellationen. Beide sind Meister im Verdrängen und flüchten sich in teils bizarren bis grotesken Dialogen lieber ins Banale des Alltags als das anzusprechen, was unter den Teppich gekehrt wird. Dabei wird geflucht, gekotzt, gebrüllt, stranguliert und in alten Wunden gewühlt. Spannende 75 Minuten lang. Sehenswert!" (Kurier)
„Ein seniler Alter wird von einer quälenden Vorstellung verfolgt: Winzige Soldaten hocken unter seinem Teppich und können ihn und seine Familie jeden Moment attackieren. Albträume werden in „Träumt?" von March Höld mit radikalen Mitteln bekämpft: Asomniatika, traumunterdrückende Pillen, sollen das Aufsteigen des Grauens im Schlaf verhindern. Sieben Szenen fügen sich zu einem unvollständigen Familienpuzzle, bei dem eines überdeutlich wird: Verdrängen funktioniert nicht, der Traum (respektive das Trauma) bahnt sich seinen Weg in die Realität.
Die Inszenierung gewinnt vor allem dann, wenn der Alltagswahnsinn zu galliger Situationskomik führt. Etwa, wenn die zermürbte Ehefrau sich anschickt, ihrem traumgeplagten Mann seine Medikamente zu holen und dabei mit einem passiv-aggressiven Stampfen über ihn drübersteigt..." (Die Presse)
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Premiere am 23. Mai
im Volkstheater in den Bezirken!
Mit: Annette Isabella Holzmann; Thomas Kamper, Matthias Mamedof
© Lalo Jodlbauer
Maria Bill als Edith Piaf: Faszinierend, berührend, aufregend und immer authentisch.
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Mit Erni Mangold und
Erich Schleyer.
Nur mehr am 23. Mai
und 16. Juni 2012!
Infos & Karten
© Lalo Jodlbauer