VOLKSTHEATER - JEDEN TAG THEATER

Jeden Tag Theater.

Der große Krieg

Der große Krieg

Der große Krieg

Spielstätte: Schwarzer Salon

Der große Krieg / Die Furien / Was Ernstes

The Great War / The Furies / Falling In Like

von Neil LaBute
Deutsch von Lothar Kittstein und Jennifer Whigham
Österreichische Erstaufführung
Katrin Hiller/Stefan Röhrle
Premiere: 27. November 2009

Spielstätte: Schwarzer Salon

„Der Große Krieg", so heißt im amerikanischen Sprachgebrauch der 1. Weltkrieg. Es sollte der letzte aller Kriege sein, „der Krieg, der alle Kriege beendet". Eine Fehleinschätzung, wie man heute weiß - die Schlachten toben unvermindert weiter, politisch wie privat. Zum Beispiel im Wohnzimmer von Mann und Frau, die in Der große Krieg die Formalitäten ihrer Scheidung ausfechten. Neben der Gütertrennung lautet die zentrale Frage: Wer behält die Kinder? Das überraschende Problem dabei: Keiner von ihnen will sie, was zu ungewohnten Strategien zwingt. Unorthodox ist auch Jimmys Vorgehen in Die Furien: Nach einem Streit mit seiner Freundin Paula bringt er zum vereinbarten Versöhnungstreffen seine Schwester Jamie mit, die ihm jetzt buchstäblich im Nacken sitzt. Ihre Einflüsterungen, Vorwürfe und Zweifel sabotieren jede Möglichkeit zum Frieden, selbst als Paula längst die weiße Fahne schwenkt. In Was Ernstes schweigen die Waffen noch, doch man hört bereits ihr Donnergrollen: Eine Frau wartet im Restaurant auf den Mann, mit dem sie seit genau einem Jahr zusammen ist. Leider verspätet er sich ...

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  • Regie und Ausstattung

    Regie: Katrin Hiller
    Ausstattung: Stefan Röhrle

  • Besetzung

     

    Der große Krieg

    Frau                              

        Claudia Sabitzer

    Mann

    Patrick O. Beck

     

    Die Furien

    Paula                            

        Angela Šmigoc

    Jimmy

        Patrick O. Beck

    Jamie, seine Schwester

        Claudia Sabitzer

     

     Was Ernstes

    Frau                             

           Angela Šmigoc

  • Pressestimmen

    „Der große Krieg" heißt der Minieinakter: Mit dem grotesken Terzett „Die Furien" und dem elegischen Schlusssolo „Was Ernstes" ergibt das einen packenden Abend im kleinen Schwarz-Weißen Salon des Volkstheaters. Packend, nicht ergreifend. „Das Publikum ganz nahe mit Schauspielern zusammenbringen und auf es einhämmern" - LaButes Auftrag wird die Regisseurin Katrin Hiller in der düsteren Dachkammer gerecht.
    Die junge Garde des Volkstheaters zerfleischt sich mit viel Biss - und Wandlungsfähigkeit: Claudia Sabitzer überzeugt als schicke Scheidungskandidatin wie als Unterschichtsfurie.
    „Gehen Sie nach Hause, gehen Sie sofort zu ihren Kindern, gehen Sie!", schreit die Frau weinend ins Publikum. Man würde das gern umschreiben: Gehen Sie ins Theater, gehen Sie!"
    (Die Presse)

    „Katrin Hiller inszenierte diese Dramolette gekonnt als intime, spannende Studioproduktion. Angela Smigoc hat wunderbar zarte Momente, Claudia Sabitzer ist sehr komisch und Patrick O. Beck zeichnet herrliche Facetten männlicher Schwäche." (Kurier)

  • Fotos
    • Der große Krieg 01 © Lalo Jodlbauer
    • Der große Krieg 02 © Lalo Jodlbauer
    • Der große Krieg 03 © Lalo Jodlbauer
    • Der große Krieg 04 © Lalo Jodlbauer
    • Der große Krieg 05 © Lalo Jodlbauer
    • Der große Krieg 06 © Lalo Jodlbauer
    • Die Furien 01 © Lalo Jodlbauer
    • Die Furien 02 © Lalo Jodlbauer
    • Die Furien 03 © Lalo Jodlbauer
    • Die Furien 04 © Lalo Jodlbauer
    • Die Furien 05 © Lalo Jodlbauer
    • Was Ernstes 01 © Lalo Jodlbauer
    • Was Ernstes 02 © Lalo Jodlbauer