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Spielstätte: Schwarzer Salon, Weißer Salon
(Asparagus)
von Gianina Cãrbunariu
Deutsch von Daria Hainz
Uraufführung/Auftragsarbeit
Hommel/Rotrekl
Premiere: 1. Dezember 2010
Spielstätte: Schwarzer Salon, Weißer Salon
George, ein Engländer im Pensionsalter, und Dani, ein Rumäne Mitte dreißig, frönen der gleichen Abendbeschäftigung: im Supermarkt warten, bis kurz vor Ladenschluss sämtliche Nahrungsmittel, deren Ablaufdatum unmittelbar bevorsteht, billig abverkauft werden. Parallel dazu beobachten zwei Wachmänner die Kunden des Supermarkts über Kameras und philosophieren über eine drohende Invasion von Außerirdischen. George inspiziert unterdessen Shrimps, Avocados - und Spargel. Auf den hat Dani, der als Spargelstecher arbeitet, am allerwenigsten Lust. In Gedanken über ihre Lebenswelten und in Sehnsüchte versunken, umkreisen die beiden einander, bis sie durch andere Schnäppchenjäger in eine Situation gelangen, die die Wachmänner auf den Plan ruft ...
Die international erfolgreiche rumänische Autorin Gianina Cãrbunariu hat Spargel als Auftragsarbeit für das Volkstheater geschrieben. Von einem Bericht über rumänische Arbeiter in Großbritannien inspiriert, behandelt es auf ironische und sehr berührende Weise die Themen Migration und Toleranz.
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Regie: Christina Hommel
Ausstattung: Katja Rotrekl
Dramaturgie: Irene Girkinger
| George | Rainer Frieb |
| Dani | Dominik Warta |
| Wachmann 1 | Simon Mantei |
| Wachmann 2 | Günther Wiederschwinger |
„Gianina Cãrbunarius Auftragsarbeit für das Volkstheater wurde zu einer berührenden Auseinandersetzung mit den Themen Migration und Toleranz. Sie erzählt auf ironisch lockere wie ergreifende Weise über die Situation rumänischer Arbeiter in Großbritannien. Für Regisseurin Christina Hommel scheint der Schwarze Salon des Volkstheaters wie geschaffen zu sein, Intimitäten, Anspielungen, Auseinandersetzungen und Gedanken gekonnt umzusetzen. Sie- ebenso wie Katja Rotrekl (Ausstattung)- geben den Schauspielern die nötige Freiheit, die sie brauchen, um sich mit den Figuren des Stücks zu identifizieren. Allen voran Rainer Frieb als grantelnder Pessimist. Mit Dominik Warta steht ihm ein profilierter Partner zur Seite. Unbedingt sehenswert!" (Kronen Zeitung)
„In ihrem Stück „Spargel" - ein Auftragswerk des Wiener Volkstheaters- behandelt die junge rumänische Autorin Gianina Cãrbunariu präzise und treffend viele aktuelle Themen: Migration und Integration, Wirtschaftskrise und Konsumwahn, Vorurteile und Rassismus- kurz, den leider ganz gegenwärtigen Wahnsinn. Denn der Kampf um billige Produkte wird zwischen Dani und George dank innerer Monologe zu einer wahren Schlacht im Supermarkt. In der exzellenten, mit an der Decke hängenden Lebensmitteln spielenden Ausstattung von Katja Rotrekl bleibt es Rainer Frieb (George) und Dominik Warta (Dani) vorbehalten, für Beklemmung zu sorgen, was vor allem Frieb immer wieder blendend gelingt." (Kurier)
„Ganz komisch, wie Rainer Frieb und Dominik Warta beinahe zusammenstoßen, einander aber nicht begegnen. Warta - neu im Ensemble, im Fach des verletzlichen jungen Wilden eine Hoffnung - macht mit brennender Vitalität die Hoffnungen spürbar, mit der Gastarbeiter ankommen, und deren Enttäuschungen im neuen Alltag. Zwei Security-Männer überwachen den Laden am Videoschirm. Wie man aus einer beinahe stummen Anwesenheitsrolle den Funken großer Theaterkunst schlägt, zeigt Günther Wiederschwinger." (Wiener Zeitung)
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Premiere am 23. Mai
im Volkstheater in den Bezirken!
Mit: Annette Isabella Holzmann; Thomas Kamper, Matthias Mamedof
© Lalo Jodlbauer
Maria Bill als Edith Piaf: Faszinierend, berührend, aufregend und immer authentisch.
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© Lalo Jodlbauer
Mit Erni Mangold und
Erich Schleyer.
Nur mehr am 23. Mai
und 16. Juni 2012!
Infos & Karten
© Lalo Jodlbauer