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von Eric-Emmanuel Schmitt
Deutsch von Annette und Paul Bäcker
Regie: Thomas Schöndorfer
Premiere: 10. Dezember 2010
Spielstätte: Empfangsraum
Moses, ein kleiner jüdischer Junge, lebt im Paris der sechziger Jahre mit seinem Vater in einer dunklen Wohnung in der Rue Bleue. Seine Mutter hat die Familie nach seiner Geburt verlassen, sein Vater - depressiv und unglücklich - ist unfähig, sich um seinen Sohn zu kümmern, ihn zu erziehen und ihm Freude am Leben zu vermitteln. So ist Moses einsam und vernachlässigt, bis er den muslimischen Gemischtwarenhändler Monsieur Ibrahim kennen lernt. Täglich kauft er bei ihm ein - manchmal klaut er auch - und langsam entwickelt sich eine Freundschaft. Monsieur Ibrahim schenkt Moses die Aufmerksamkeit, die ihm von seinem Vater verwehrt bleibt: Der alte Mann hört ihm zu, unterhält sich mit ihm, zeigt ihm die schönen Seiten des Lebens. Nach und nach gerät Moses' bisheriges Weltbild ins Wanken - eine völlig neue Sicht der Dinge eröffnet sich ihm.
Mit seinem Monolog Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran schildert der französische Schriftsteller Eric-Emmanuel Schmitt die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft - die Beziehung zweier Menschen, deren Lebensumstände und kulturelle Herkunft kaum unterschiedlicher sein könnte und die sich doch viel näher sind, als es scheint: Diese beiden Menschen werden ihr Leben verändern, indem sie sich einander zuwenden, und werden einander bereichern wie nichts zuvor in ihrem Leben. 2003 wurde die Geschichte von François Dupeyron verfilmt. Für seine Rolle des Monsieur Ibrahim erhielt Omar Sharif 2004 den César als bester Hauptdarsteller.
Mit Arne Gottschling
Mit freundlicher Unterstützung der Allgemeinen Baugesellschaft A.PORR AG
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Mittwoch, 23. Mai 2012, 19:30 bis 20:30 Uhr ausverkauft - nur mehr wenige Vorstellungen
Karten € 15,--
Dienstag, 29. Mai 2012, 19:30 bis 20:30 Uhr ausverkauft
Karten € 15,--
Montag, 04. Juni 2012, 19:30 bis 20:30 Uhr ausverkauft
Karten € 15,--
Montag, 18. Juni 2012, 19:30 bis 20:30 Uhr zum vorletzten Mal - ausverkauft
Karten € 15,--
Donnerstag, 28. Juni 2012, 19:30 Uhr zum letzten Mal
Karten € 15,--
Regie: Thomas Schöndorfer
Dramaturgie: Elisabeth Geyer
mit Arne Gottschling
„Eric-Emmanuel Schmitts Erzählung "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" wurde einst von den Kritikern hoch gelobt und zu Recht auf der Leipziger Buchmesse (2004) mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Dass dieses Stück auch im Theater ganz prächtig funktioniert, kann man zurzeit an einer Nebenspielstätte (Empfangsraum) im Wiener Volkstheater sehen. Erzählt wird einem die Geschichte von Moses, genannt Momo (Arne Gottschling ) in einem Monolog. Präsentiert werden einem in knapp einer Stunde Grundzutaten des Lebens: Freundschaft, Liebe, Abschied und Tod.
Das Publikum wird dabei auf eine Reise durch Moses Leben genommen - ein Leben, das kein gewöhnliches ist: Mit elf Jahren geht er zu Nutten, leidet unter dem depressiven Gemüt seines Vaters und sucht die Nähe sowie Geborgenheit bei Monsieur Ibrahim, dem "Araber an der Ecke". Dort kauft Moses nicht nur das Essen ein, sondern wird ganz nebenbei in philosophische und religiöse Gespräche verwickelt.
Im Wiener Volkstheater wird die Geschichte aus der Sichtweise von Moses erzählt. Unter der Regie von Thomas Schöndorfer entwickelt sich so eine spannende, teils witzige wie traurige, aber vor allem lehrreiche Stunde, die einem die eine oder andere Lebensweisheit mit nach Hause gibt: "Was du verschenkst, bleibt immer dein Eigen. Was du behältst, ist für immer verloren!" (Kurier)
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Premiere am 23. Mai
im Volkstheater in den Bezirken!
Mit: Annette Isabella Holzmann; Thomas Kamper, Matthias Mamedof
© Lalo Jodlbauer
Maria Bill als Edith Piaf: Faszinierend, berührend, aufregend und immer authentisch.
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© Lalo Jodlbauer
Mit Erni Mangold und
Erich Schleyer.
Nur mehr am 23. Mai
und 16. Juni 2012!
Infos & Karten
© Lalo Jodlbauer