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Junges Volkstheater auf Expedition

Wir verlassen den literarischen Text und begeben uns auf die Suche nach zeitgenössischem Material aus dem Wiener Alltagsleben. Dabei untersuchen wir gemeinsam mit den Projektteilnehmenden aktuelle Themen der Stadt. Das Forschungsteam setzt sich aus jungen Expert/innen des Alltags und dem Team des Jungen Volkstheaters zusammen. Institutionelle Kooperationspartner/innen und Förderer unterstützen das Projekt.

Newcomer – Allein in einer fremden Stadt?

Ein Begleitprojekt zu Der Trafikant

In Kooperation mit UMF Haus Liebhartstal und KulturKontakt Austria im Rahmen von Programm K3 – Kulturvermittlung mit Lehrlingen

Der 17-jährige Franz Huchel verlässt sein Heimatdorf, um in Wien als Lehrling in einer Trafik sein Glück zu suchen. Dort, so will es die Mutter, soll er seinen eigenen Weg gehen. Nach anfänglicher Beklemmung lernt er die Großstadt und ihre Menschen kennen. Im Projekt Newcomer treffen junge Menschen in neuen Lebenssituationen, darunter viele Neu-Wiener, aufeinander, um sich mit dem Thema „Ankommen“ auseinanderzusetzen. Ähnlich wie der Protagonist Franz werden folgende Fragen mit künstlerischen Mitteln untersucht: Was sind Strategien, um entstandene Leerstellen im Alltag zu füllen? Wie wird der Abschied von zurückbleibenden Menschen und gewohnten Strukturen verarbeitet? Welche Erwartungen und Wünsche liegen im neuen Lebensabschnitt? Während der Erarbeitungsphase wird gemeinsam die Vorstellung von Der Trafikant im Volkstheater in den Bezirken besucht.

Ein gutes Leben

Ein Begleitprojekt zu Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen

In Kooperation mit der Universität für Angewandte Kunst Wien/KinderuniKunst und in Zusammenarbeit mit Schüler/innen der Neuen Mittelschule Schopenhauerstraße

Parallel zum Probenprozess des choreografisch-musikalischen Rechercheprojektes Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen begeben wir uns auf eine gemeinsame künstlerische Forschungsreise und fragen: Was macht das Leben lebenswert? Welche Grundbedürfnisse eines Menschen müssen befriedigt werden, damit wir von einem „guten Leben“ sprechen können? Hängt Glück von der eigenen Einstellung ab? Und wissen wir immer, welche Bezugsperson gut für uns ist? In einem intensiven gemeinsamen künstlerischen Arbeitsprozess entstehen Story in a Box-Arbeiten und großformatige Acrylbilder auf Leinwand. Die Ausstellungseröffnung zu Ein gutes Leben findet am 6. Dezember 2016 um 18:30 Uhr im Volx/Margareten statt. Schüler/innen der Neuen Mittelschule Schopenhauerstraße begleiten die Produktion darüber hinaus als Pat/innenklasse im Probenprozess.