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für Schule

für Schule

&copy Florine Kammerer (Florine Glück)

(c) Florine Kammerer (Florine Glück)

Ermäßigungen für Schulklassen

(ausgenommen Institutionen der Erwachsenenbildung)

Es gibt vergünstigte Eintrittskarten für € 17 (Erdgeschoss, ab Kategorie II), € 15 (Balkon) oder € 7 (ab der 4. Reihe Rang) pro Schüler/in. Ab 25 Schüler/innen ist eine Lehrer/innenkarte gratis. In Verbindung mit einem gebuchten Workshop sind die Eintrittskarten nochmals vergünstigt und kosten € 15, € 13 oder € 5. Alle begleitenden Lehrer/innen erhalten dabei Freikarten. Buch- und bezahlbar sind die Karten für Schulklassen ab dem 10. des Monats bis eine Woche vor dem Vorstellungstermin. Ein kostenloses Programmheft ist vorab erhältlich.

Bestellung unter abo@volkstheater.at, T 52111–422

 

Ein Stück im Visier

In vorbereitenden Workshops werden Berührungspunkte zwischen Stück, Inszenierung und der Welt der Jugendlichen aufgespürt. Wir experimentieren mit eigenen szenischen Versuchen, um die Arbeitsweise von Regie und Dramaturgie zu verstehen. So werden Inhalt und Ästhetik der Inszenierung untersucht. Der Workshop ist an einen Aufführungsbesuch gekoppelt.

Workshopdauer 2–4 Schulstunden, Kosten € 2–4 pro Schüler/in

 

Basisworkshop

©Nick Mangafas / Kultur Transfair

©Nick Mangafas / Kultur Transfair

Unsere Basisworkshops vermitteln die Grundstrukturen des Theaters und probieren verschiedene Theaterformen und -sprachen aus. Workshops zu folgenden drei Schwerpunkten werden angeboten: Improvisation, Text- und Rollenarbeit, Sprache und Körper. Der Workshop ist an einen Aufführungsbesuch gekoppelt.

Workshopdauer 2–4 Schulstunden, Kosten € 2–4 pro Schüler/in

 

Nachgespräche

©Nick Mangafas / Kultur Transfair

In unseren Nachgesprächen treten die Zuschauer/innen nach der Vorstellung mit Dramaturg/innen, Schauspieler/innen und Theaterpädagog/innen in Dialog und tauschen sich über das Gesehene, den Produktionsprozess und das Thema der Inszenierung aus.

Dauer 30 Minuten–1 Stunde, kostenlos

 

Blick hinter die Kulissen

©Nick Mangafas / Kultur Transfair

©Nick Mangafas / Kultur Transfair

Während unserer Führungen können Einblicke in Arbeitsbereiche des Theaters gewonnen werden, die während einer Vorstellung meist unsichtbar sind. Dabei bewegen wir uns über, unter, hinter und neben der Bühne. Die Führung ist an einen Aufführungsbesuch gekoppelt.

Dauer 1 Stunde, 2 €/Person, max. 20 Teilnehmer/innen

 

Auf die Bühne, fertig, los!

Eine Improvisationsgruppe speziell für Lehrende und Pädagog/innen

Diese feste Gruppe bietet die Möglichkeit, verschiedene Zugänge zu theatralischer Improvisation regelmäßg miteinander auszuprobieren und zu erforschen. Erlernt werden vor allem die wichtigsten Grund­lagen der Schauspieltechnik. Wir trainieren Körperführung, Stimm- und Impulstechnik, sowie eigene und fremde Aktionen bewusst und genau zu beobachten. Ein wesentlicher Inhalt des Kurses ist auch die Trennung von Spannung und Entspannung, um Präsenz zu erzeugen und hohe schauspielerische Flexibilität zu ermöglichen.
Folgende Inhalte werden im Kurs behandelt: Warming up / Gruppendynamik/ Atmung / Stimme / Sprache / Körperarbeit / Bewegungsschulung / Mimik / Gestik /  Status / Konflikt / Emotion / Äußere Aktivität / Physikalisierung der inneren Aktion.

Termine:
Montag, den 15.01.2018 / Montag, den 05.02.2018 / Montag, den 26.02.2018 / Montag, den 19.03.2018 / Montag, den 09.04.2018 / Montag ,den 30.04.2018 / Montag, den 04.06.2018 /Montag, den 25.06.2018, jeweils von 16.00 – 18.30 Uhr

Ort: Schwarzer Salon, Volkstheater
Mindestteilnehmer/innenzahl: 8 Personen
Unkostenbeitrag: 10,-€ pro Termin.

Ein Einstieg in diese feste Gruppe ist nur am 15.01. oder am 05.02. möglich, da aufbauend gearbeitet wird.
Anmeldung bis spätestens 10.01.2018 unter junges@volkstheater.at

 

Das Theaterlabor

Die monatlichen Fortbildungen richten sich an Lehrer/innen, Pädagog/innen, Spielleiter/innen und alle, für die Theaterpädagogik eine sinnvolle Bereicherung des Berufsalltags ist oder werden kann. Die Fortbildungen finden in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Wien jeweils montags statt.

Die Expert/innenrunde

©Naa Teki Lebar

©Naa Teki Lebar

Zu ausgewählten Proben im Haupthaus und im Volx/Margareten treffen sich Pädagog/innen, Schüler/innen und Student/innen, um im Anschluss an die Probe die Beobachtungen und Erkenntnisse zu diskutieren und eine gemeinsame Empfehlung zu formulieren, für welches Unterrichtsfach und welche Schulstufe die Inszenierung geeignet ist.

Empfehlungen für folgende Produktionen finden Sie hier:

Iphigenie in Aulis | Occident Express
Die Expert/innenrunde bestehend aus Lehrer/innen, Schüler/innen und Student/innen empfiehlt:
Das Stück ist geeignet für Schüler/innen ab 16 Jahren. Die Lektüre des Stoffes ist hilfreich, aber nicht notwendig. In Vorbereitung auf den Theaterabend sollte auf die Verknüpfung der beiden Stücke eingegangen werden. Dazu können folgende Formate beim Jungen Volkstheater gebucht werden: Ein Stück im Visier, Nachgespräch, Stückeinführung.
Mit folgenden Unterrichtsthemen lässt es sich besonders gut verbinden:

–          Flucht / Migration / Krieg
–          Antike Dramen / Trojanischer Krieg / griechische Geschichte
–          Ein Ziel verfolgen / Entscheidungen treffen
–          Religion / Ethik
–          Recht und Würde des einzelnen vs. Kollektiv

Höllenangst
Das Stück ist geeignet für Schüler/innen ab 14 Jahren. Die Vor- bzw. Nachbereitung ist sinnvoll. In Vorbereitung auf den Theaterabend sollte auf die Funktion der Couplets und die politischen Hintergründe zur Zeit Nestroys eingegangen werden. Mit folgenden Unterrichtsthemen lässt es sich besonders gut verbinden:
– österreichische Literatur- und Theatergeschichte: Nestroy und die Hintergründe zu Stück und Couplets
– österreichische Geschichte und Sozialkunde des 19. Jahrhunderts
– Wiener Revolution 1848 (Metternich, Zensur, gesellschaftliche Situation, Bevölkerungsstruktur)
– Realität / Wahrheit / Religion / Aberglaube
– Teufelsbündnisse / Teufelssagen
– Wie funktioniert Komödie?
– Sprache bei Johann Nestroy

Die Zehn Gebote
Matthias Suske (theatraler Berater an Schulen):
Spannende Fragen, die auch Jugendliche beschäftigen: In welchen Sog komme ich, wenn in mein zufriedenes Leben plötzlich die Möglichkeit der Erlangung von viel Geld auf mich zukommt? Soll ich meinen Berechnungen, meiner Logik oder mehr meiner Intuition trauen? Kann ein Mensch jemandem „gehören“? In kurzweiligen Minidramen werden die berühmten Filme Kieslowskis verkürzt auf die Bühne gebracht und berühren, weil sie „beiläufig von den wichtigsten Dingen reden“(die Zeit). Eine zügige Regie zieht auch das junge Publikum über 3Std. in den Bann. Empfohlen ab 15 Jahre.

1984
Matthias Suske (theatraler Berater an Schulen):
Hochaktuell ist dieses Stück und wendet sich besonders an die junge Generation mit ihrer Verbundenheit in medialen Netzwerken und ihrem Ausgeliefertsein an politische und wirtschaftliche Kalküle. Die Schulklassen sind sehr angetan von dieser Inszenierung, weil sie in bilderreicher, überzeichneter, manchmal auch witziger Weise Ängste, Sorgen und Visionen anspricht, die sie gut kennen. Und es bietet sich eine Unmenge an Stoff zum Weiterdenken und Weiterarbeiten an. Von der Sprachreduktion, Schwarz/Weißmalerei, Feindbildschaffung über den Verlust von persönlichen Beziehungen, bis hin zu Entfremdung, Angst und Fremdbestimmung. Empfohlen ab 15 Jahre.

Gutmenschen
Bettina Stokhammer (theatrale Beraterin an Schulen):
Was ist eigentlich falsch daran, ein guter Mensch zu sein? Die Frage steht im Zentrum des Stückes von Yael Ronen, das wie immer aktuelle, brisante Themen leicht und humorvoll verpackt. In dieser Fortsetzung von Lost and Found (das man nicht gesehen haben muss um die Geschichte zu verstehen) geht es um die drohende Abschiebung des irakischen Cousins der Hauptdarstellerin Maryam und die Reaktionen der Familie und Freunde, während sie selbst dabei ist, ihr Leben im Zeichen von Red Bull als Reality-Show zu vermarkten. Das Stück eignet sich wunderbar, um mit einer interessierten Oberstufenklasse eigene und fremde Positionen und die österreichische Gesellschaft im Allgemeinen zu hinterfragen.

Concord Floral
Bettina Stokhammer (theatrale Beraterin an Schulen):
Das Stück, von Jugendlichen gespielt, für Jugendliche geschrieben und inszeniert, beleuchtet blitzlichtartig alle Aspekte Heranwachsens. Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Wer sind meine Freunde? Wo kann ich ich sein, wo kann ich feiern, Sex haben, mich der Kontrolle der Erwachsenen entziehen? Und was passiert, wenn mir selbst die Kontrolle entgleitet? All die Fragen verdichten sich in einem alten, aufgelassenen Glashaus, das den Teenagern als Zufluchtsort dient, bis zwei von ihnen einen schaurigen Fund machen. Eine spannende Geschichte angesiedelt zwischen Kriminalfall und Psychothriller, für Schüler und Schülerinnen ab der fünften Klasse geeignet.

Emilia Galotti

Das Stück ist sehr gut geeignet für Schüler/innen ab 16 Jahren. Die Schüler/innen und Lehrer/innen der Expert/innenrunde empfanden das Stück als sehr kurzweilig und gut umgesetzt. Dabei wurde nicht nur die Mischung aus Ernst und situativem Humor gelobt, sondern auch die schauspielerischen Leitungen.
Eine Vorbereitung des Stücks in Form eines Workshops oder als Vorbesprechung in der Schule ist sinnvoll, um einen Überblick über das Geschehen zu verschaffen. Als Nachbereitung empfehlen die Expert/innen sowohl ein Gespräch nach dem Stück als auch eine intensivere Nachbereitung im Rahmen des Unterrichts. Es ist auch möglich, in einem nachbereitenden Workshop noch einmal mit theatralen Methoden auf die Leitthemen des Dramas einzugehen.

Beim Volkstheater können dazu die Formate „Stückeinführung“ und „Nachgespräch“ gebucht werden.

Das Stück lässt sich mit folgenden Unterrichtsinhalten verknüpfen:

  • Stellung der Frau in der Gesellschaft
  • Ehrbegriff
  • Verhältnis Adel – Bürgertum
  • Macht und Machtverhältnisse
  • Bürgerliches Trauerspiel, Drama