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„Lost and Found“ ist das Stück des Jahres 2016, Rainer Galke wurde für seine Leistung in "Alte Meister" als „Bester Schauspieler“ ausgezeichnet, der Spezialpreis geht an SIGNA für ihre Performance-Installation "Wir Hunde/Us Dogs". Den Publikumspreis erhielt Nikolaus Habjan.

Das Volkstheater gratuliert sehr herzlich allen Gewinner/innen, die bei der diesjährigen Nestroy-Gala am 7. November im Wiener Ronacher ausgezeichnet wurden. Das Haus am Weghuberpark konnte heuer gleich drei Preise für sich verbuchen, den Publikumspreis erhielt Nikolaus Habjan, der dem Theater durch seine Regiearbeiten Das Missverständnis, Das Wechselbälgchen und Nathan der Weise (ab April 2017) verbunden ist.

Bereits vorab bekannt gegeben wurde die Ehrung mit dem Autorenpreis für das Stück des Jahres Lost and Found, das in der Spielzeit 2015/16 von der Regisseurin Yael Ronen zusammen mit dem Ensemble am Volkstheater entwickelt und uraufgeführt wurde. Den Nestroy dafür nahm das Ensemble entgegen.

Rainer Galke, der in Dušan David Pařízeks Inszenierung von Thomas Bernhards Alte Meister als Irrsigler beeindruckte, wurde mit dem Nestroy-Preis in der Kategorie „Bester Schauspieler“ ausgezeichnet. „Ähnlich wie seine Kollegin Stefanie Reinsperger wirft sich Rainer Galke mit beeindruckender Energie in seine Rollen, er ist eine wahre Naturgewalt, die über die Zuschauer hereinbricht“, urteilte die Jury in ihrer Begründung.

Als „ungewöhnliches Theater, das fordert und unter die Haut geht“ bezeichnete die Jury wiederum SIGNAs Wir Hunde/Us Dogs, das in Koproduktion des Volkstheaters mit den Wiener Festwochen in der Fassziehergasse zu sehen war. Signa und Arthur Köstler, die gemeinsam das Performancekollektiv SIGNA bilden, wurden dafür mit dem Spezialpreis geehrt.

„Es ist mir eine große Freude, aber auch eine Bestätigung unserer Arbeit, bereits für unsere erste gemeinsame Spielzeit am Volkstheater mit drei Nestroys ausgezeichnet zu werden“, so Volkstheater-Direktorin Anna Badora, die heuer auch die Schirmherrschaft für die künstlerische Gestaltung der Verleihung übernommen hatte. „Es sei mir nachgesehen, dass ich mich als Intendantin des Volkstheaters ganz besonders für die Preisträger/innen an meinem Haus freue.“