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Anlässlich des heutigen Vorverkaufstarts des David-Bowie-Musicals Lazarus (Premiere am 9. Mai) und dem Todestag des Künstlers haben wir die Bowie-Lieblingslieder der Mitarbeiter/innen des Volkstheaters zusammengestellt.

Mit diesen Songs bereiten sich die Mitarbeiter/innen auf Lazarus vor:

 

Günter Franzmeier, Ensemblemitglied: „Einer der wichtigsten Stücke und für meinen lebenslangen Musikgeschmack am prägendsten ist This Is Not America aus dem Soundtrack des Films The Falcon and the Snowman. Es war die erste und einzige Zusammenarbeit Bowies mit dem genialen Jazzgitarristen Pat Metheny, von dem ich wahrscheinlich jede Platte, die er je herausgebracht hat, besitze. R.I.P Bowie.“

 

Christa Huber, Controlling: „Als Let’s Dance 1983 veröffentlicht wurde, war ich 21 und im besten Tanz- und Ausgeh-Alter …“

 

Auch Dramaturgin Anita Augustin liebt Let’s Dance: „Weil wegen der Cover-Version von Maria Vega und Simone Ringer. Voll dilettantische Live-Girls in peinlicher Textil-Panade. Können nix und machen alles. LOVE!“

 

Für Anna Steger aus der Kommunikationsabteilung besteht London Boys aus einer der schönsten (dramaturgischen) Steilkurven innerhalb eines Songs ever.

 

Inspizient Sigi Kusdas‘ Bowie-Lieblingslied ist Putting on Fire: „Das ist der Filmbeginn von Cat People (1982). Die sich langsam steigernde Musik und die Nahaufnahme des Panthers – ewig in Erinnerung.

 

Ensemblemitglied Jan Thümer und Regisseur Sebastian Schug (beide proben gerade für Viel Lärm um nichts von William Shakespare) haben an einem Projekt namens Rebel Rebel gearbeitet. Ein Kollege aus der Produktion hat dann „seine ganze Gage auf den Kopf gehaut“, und allen Beteiligten Tickets zum David-Bowie-Konzert in der Max-Schmeling-Halle in Berlin gekauft und Bowie hat das Konzert mit Rebel Rebel eröffnet.

Produktionsdramaturg Roland Koberg hört bei der Vorbereitung auf die Proben für Lazarus am liebsten The Man Who Sold the World. „Die viel zu früh verstorbene Almut Klotz von den Lassie Singers hat es mit uns, ihrem Berliner „Popchor“, hinreißend schief einstudiert – und bewiesen, dass es keinen Kurt Cobain braucht, damit man Bowie nicht wiedererkennt.“

 

Enna Zagorac, Mitarbeiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: „Life on Mars ist vielleicht nicht mein absolutes Lieblingslied… aber als ich auf Facebook durch gelesen habe, dass David Bowie gestorben ist, weil ein Freund dieses Lied gepostet hat, wurde es sofort mein Ohrwurm für den Tag. Ich habe dann mit einer Freundin einen kleinen, privaten „David Bowie Tribute Road Trip“ gemacht und wir haben dieses Lied auf und abgehört. Das Lied wurde außerdem bei den BRIT-Awards als Tribute gesungen und der tolle, wundervolle Gary Oldman, ein langjähriger Freund Bowies, sowie die tolle, wundervolle Annie Lennox haben gesprochen…“

 

Rock’n’Roll Suicide ist das Lieblingslied von Michael Sturm, Leitung Tonabteilung, weil der Song alles bietet, was er an David Bowie mag: musikalische Finesse, Texte wie „Time Takes a Cigarette…“ und jede Menge Drama.

 

Space Oddity ist das Lieblingslied von Regisseur und Regieassistent am Volkstheater Paul Spittler: „Vielleicht einer der einsamsten Songs, die je geschrieben wurden. Wenn mir alles auf’n Sack geht, wäre ich gern Major Tom und ich setz mich ab – ins All. Tschüss, Ground Control! :)))“