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In „Vereinte Nationen“, das ab 13.10. in der Regie von Holle Münster im Volx/Margareten zu sehen ist, entspinnt der Grazer Autor Clemens Setz ein bitterböses Familienportrait in Zeiten digitaler Verwertbarkeit des Privatlebens. Wir haben die Spieler/innen des Max Reinhardt Seminars nach ihrem eigenen Bild von Familie und dem Bild ihrer Figuren gefragt.

Anton (Vater): „Familie sind die Gespräche vorm Schlafengehen.“
Philipp Auer: „Familie ist ein Gedanke für später …“

Karin (Mutter): „Familie, das sind Anton und Martin, gemeinsam einsam …“
Clara Schulze-Wegener: „Familie ist Geborgenheit, Essen, Streit und Versöhnung.“

Martina (Kind): „Familie ist Mama, Papa, Martina und Hummel.“
Nélida Martinez: „Familie ist Wärme.“

Oskar (Bekannter): „Familie hat einige von uns in der Kindheit eingeschränkt.“
Anton Widauer: „Familie muss nicht groß sein, aber wohltuend.“

Jessica (Oskars Freundin): „Familie – so was hab‘ ich nicht …“
Emilia Rupperti: „Familie ist ein vollgestopfter, quasi kaputter, roter Volvo, innen ans Fenster gequetschte Flossen und Zeltstangen und dazu dröhnend laute „Mamma Mia“-Musik!“