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Am 15. September konstituierte sich der Freundeskreis des Wiener Volkstheaters neu, am 30. Jänner wurde das beim "Fest der Freundinnen und Freunde" im Volkstheater gefeiert. Hier stellt sich zweiwöchentlich eines der sechs Vorstandsmitglieder vor – heute: Biophysiker und Unternehmer PD Dr. habil Thomas Finkenstädt.

Benedikt Simonischek: Was sind Ihre Gründe, das Volkstheater zu unterstützen?

Dr. Thomas Finkenstädt: Nicht jede/r kann sich den heimlichen Wunsch, Schauspieler/in, Regisseur/in oder Intendant/in zu werden, erfüllen. Dann sollte man zumindest im Freundeskreis die Arbeit all derer unterstützen, die das Armutsrisiko auf sich genommen und den Beruf ergriffen haben. Und wer die Welt aus immer neuen überraschenden Perspektiven sehen will, kommt dann am Volkstheater nicht vorbei.

Was verbindet Sie mit dem Volkstheater?

Der Einblick in die Notwendigkeit, sich immer wieder neu einen unbequemen Platz suchen zu müssen, um einen unverstellten, klaren Blick von außen nach innen, von innen nach außen werfen zu können. Und dabei die innere Sucht zu ignorieren, dafür Anerkennung von irgendeiner Seite bekommen zu wollen.

Welches Stück aus der laufenden Spielzeit sollte man unbedingt gesehen haben?

Ach, so viele. Lost and Found, Ausblick nach oben, Selbstbezichtigung, Hakoah Wien und und und.

 

Mehr über den Freundeskreis des Wiener Volkstheaters und wie Sie Mitglied werden können, erfahren Sie hier.