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Am 15. September konstituierte sich der Freundeskreis des Wiener Volkstheaters neu, am 30. Jänner wurde das beim "Fest der Freundinnen und Freunde" im Volkstheater gefeiert. Hier stellt sich zweiwöchentlich eines der sechs Vorstandsmitglieder vor – heute: Dr. Manfred Matzka, ehemaliger Sektionschef im Bundeskanzleramt.

Benedikt Simonischek: Was sind Ihre Gründe, das Volkstheater zu unterstützen?

Dr. Manfred Matzka: Weil es in Bezug auf Programm und Eigentümerschaft das „andere“ Theater Wiens ist: schneller, wendiger, provokanter, improvisierter als die Theater, die dem Staat gehören, aber auch ärmer als diese, weil es nicht dem Staat gehört.

Was verbindet Sie mit dem Volkstheater?

Viele Besuche seit den Siebzigern, weil ich da – frisch vom Land nach Wien gekommen – in dieses große Haus ohne Scheu, ohne Schwelle, mit Interesse an seinen ungekünstelt revoluzzerischen Produktionen und mit Freude an einem politischen Theater gekommen bin. Das war der Unterschied zu den anderen großen Häusern.

Welches Stück aus der laufenden Spielzeit sollte man unbedingt gesehen haben?

Am besten jedes – wenn’s geht aber Lost and Found zweimal.

 

Mehr über den Freundeskreis des Wiener Volkstheaters und wie Sie Mitglied werden können, erfahren Sie hier.