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Am 12. April feierte "Die Summe der einzelnen Teile", eine theatrale Feldforschung des Jungen Volkstheaters, im Volx/Margareten Premiere. Aber wie wird aus den vielen einzelnen Teilen eine Summe? Ein kleiner Einblick in den Entstehungsprozess von Stückdramaturgin Andrea Zaiser.

Seit November letzten Jahres wurden Interviews geführt, Texte generiert, Choreographien entwickelt und einstudiert, in den Ateliers des mumok gearbeitet, Chorgesang studiert und literweise Schweiß auf der Probebühne vergossen. Bei der Kooperation mit der Volkshilfe Österreich und dem mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien stehen nicht weniger als 30 Expert/innen des Alltags zwischen 10 und 72 Jahren auf der Bühne, die gemeinsam mit dem Jungen Volkstheater sich u.a. der Frage gestellt haben, was wir gemeinsam bewirken können. Menschen aus drei Generationen haben sich über mehrere Monate hinweg gemeinsam mit Themen wie bedrohtes Sicherheitsgefühl, Angst vor dem Fremden, dem eigenen Aufbegehren gegen bestehende Systeme, aber auch Wünschen, Utopien und Visionen für die Stadt Wien beschäftigt.

Das Regieteam war in den Monaten der Stückentwicklung in regem Austausch in einer Whatsapp-Gruppe, hunderte Nachrichten mit Ideen, Materiallinks, Bildern, hitzigen Diskussionen u.v.m. waren auch ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zur Summe der einzelnen Teile.

Ein kleiner Einblick:

Probenvorbereitung – Sammeln von Diskussionsmaterial

© Andrea Zaiser

 

© Andrea Zaiser

 

Erste Annäherungen an das Bühnenbild:

© Andrea Zaiser

 

© Andrea Zaiser

 

Besuch im Atelier von Bühnenbildner Hans Kudlich – das Modell ist fertig! Das Original ist am 15. und 17. April wieder um 19 Uhr auf der Bühne des Volx/Margareten zu sehen!

© Andrea Zaiser

 

© Andrea Zaiser

 

© Andrea Zaiser