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© Erich Goldmann

Signa und Arthur Köstler

Dänisch-österreichisches Performance-Kollektiv, bestehend aus der Performance- und Installationskünstlerin Signa Köstler (geboren 1975 in Århus, Dänemark) und dem Medien-Performancekünstler Arthur Köstler (geboren 1972 in Gmunden, Oberösterreich). Ihre Inszenierungen in überwiegend leer stehenden Gebäuden oder Brachflächen prägten den Begriff des Site-Specific Theaters neu. Vorreiter des sogenannten Immersiven Theaters: Schaffung einer in sich geschlossenen Welt, die der Zuschauer selbst erfahren und -forschen kann. Dauer ihrer Performances zwischen drei und 288 Stunden am Stück. 2006, 2010 und 2015 Nominierungen für den dänischen Theaterpreis Reumert für Seven Tales of Misery (2006, Plex – Københavns Musikteater), Salò (2010, Republique Theater Kopenhagen) und Ventestedet (2014, Republique Theater Kopenhagen). Einladung zum Berliner Theatertreffen 2008 mit Die Erscheinungen der Martha Rubin (2007, Schauspiel Köln), außerdem Nominierung für das Bühnenbild des Jahres in Theater heute. 2011 Nominierung von Hundsprozesse (2011, Schauspiel Köln) für das Bühnenbild des Jahres in Theater heute. 2016 Auszeichnung mit dem Spezialpreis beim Nestroy-Preis für Wir Hunde/Us Dogs (UA, 2016, Volkstheater Wien).