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Seyneb Saleh
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Seyneb Saleh

Wen würden Sie in Wien nach dem Weg fragen?

Falco. Ich werde zu seinem Grab gehen und dann mal ‘ne Runde mit ihm plaudern.

Was ist Ihre erste Theatererinnerung?

Lustigerweise, trotz meiner muslimischen Erziehung, ein Krippenspiel. Ich weiß nicht mehr, wie es dazu kam, aber ich habe zusammen mit zwei anderen Mädchen (!) wohlgemerkt die Heiligen Drei Könige gespielt. Auf einem, ich glaube, es war ein Adventsfest in der zweiten Klasse.

Was machen Sie im nächsten Leben?

Ich werde Geheimagentin. Oder Hacker. Voodoo-Priesterin würde mich auch interessieren. Aber in diesem Leben habe ich auch noch einiges vor.

Geboren 1987 in Aalen (Deutschland), aufgewachsen als Tochter deutsch-irakischer Eltern in Solingen, Königswinter, Casablanca (Marokko) und Bremen.

Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin.

Ab 2010 Rollen am Deutschen Theater Berlin und Maxim Gorki Theater. 2012 bis 2015 Ensemblemitglied am Schauspielhaus Graz, dort Zusammenarbeit u. a. mit den Regisseur/innen Yael Ronen, Christine Eder, Susanne Lietzow und Sebastian Schug sowie mit dem Puppenspieler Nikolaus Habjan. Daneben für Film und Fernsehen tätig, etwa in Das rote Zimmer (2010), Umsonst (2012) und Die Lügen der Sieger (2013). Seit der Spielzeit 2015/16 Ensemblemitglied am Volkstheater. 2010 Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2012 Auszeichnung mit dem 1. Ensemblepreis für Wir schlafen nicht (2010, UdK, Regie: Hermann Schmidt-Rahmer) beim 22. Treffen der deutschsprachigen Schauspielschulen. 2014 Nominierung als Nachwuchsschauspielerin des Jahres in der Zeitschrift Theater heute für ihre Darstellung in Niemandsland (UA, 2013, Schauspielhaus Graz, Regie: Yael Ronen).