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Volker Lösch

Geboren 1963 in Worms (Deutschland).
1986 bis 1989 Ausbildung zum Schauspieler in Kiel und Hamburg. 1989 bis 1995 Schauspieler am Deutschen Theater in Göttingen, am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Theater am Neumarkt in Zürich.
Seit 1995 ausschließliche Tätigkeit als Regisseur an vielen großen Häusern im deutschsprachigen Raum, in den letzten Jahren unter anderem am Staatsschauspiel Dresden, Staatstheater Stuttgart, Hamburger Schauspielhaus, der Schaubühne Berlin oder dem Theater Basel. Seine Aufführung von Gerhart Hauptmanns Die Weber wurde 2005 von der Zeitschrift Die Deutsche Bühne zur Inszenierung des Jahres gewählt und für den Faust-Theaterpreis nominiert. Marat, was ist aus unserer Revolution geworden  nach Peter Weiss am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg wurde 2009 zum Theatertreffen Berlin eingeladen. Während seiner Zeit als Hausregisseur und Leitungsmitglied am Schauspiel Stuttgart (2005-2013, 16 Inszenierungen) wurde dieses 2006 als Theater des Jahres ausgezeichnet.
Wichtige Arbeiten der letzten 3 Spielzeiten waren Antigone in Montevideo/Uruguay, Homers Ilias/Achill in Afghanistan, Die Orestie und Die Gerechten in Stuttgart, Angst und Biedermann und die Brandstifter in Basel, ArmAltArbeitslos in Bremen, Draußen vor der Tür in Berlin, Waffenschweine in Bonn, Rote Erde und Die Odyssee in Essen, Die Ratten am Düsseldorfer Schauspielhaus und seine ersten Operninszenierungen Macbeth von Verdi in Magdeburg und Il Masnadieri am DNT in Weimar. 2013 erhielt Volker Lösch den Lessing-Preis des  Freistaates Sachsen.