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PANEL

Zufluchtsstadttheater / Sanctuary City Theatre

Keynotes und Diskussion

 

***English version below***

 

Das Panel im Rahmen der Konferenz Cultures of a Postmigrant Society, Include! Talking and acting back from the margins versammelt Theaterschaffende, die sich selbst im Exil befinden oder mit geflüchteten Künstler/innen zusammenarbeiten, die neue Formen der Zusammenarbeit eingehen oder neue Modelle und Strukturen an Theaterhäusern entwicklen.
Ausgehend von einzelnen künstlerischen Erfahrungen geht es in der abschließenden Diskussion um die Rolle der Künstler/innen, Institutionen sowie der Zivilgesellschaft im Prozess, der Realität als Zufluchtsstadt mehr und mehr Rechnung zu tragen.

mit Ayham Majid Agha (Schauspieler, Regisseur und Autor, Exil Ensemble des Gorki Theaters, Berlin), Rafat Al Zakout (Regisseur, Collective Ma’louba), Jessica Glause (Regisseurin, Bayerische Staatsoper München und Open Border Ensemble der Münchner Kammerspiele), Krystel Khoury (Dramaturgin, Open Border Ensemble der Münchner Kammerspiele), Tina Leisch (Text- und Theaterarbeiterin, Die Schweigende Mehrheit, Wien), Moderation: Gin Müller

Eine Veranstaltung der Union des Théâtres de l’Europe und des Volkstheaters im Rahmen des Programms CONFLICT ZONES der UTE. Mit der Unterstützung des Programms Creative Europe der Europäischen Union.
www.union-theatres-europe.eu

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Eintritt frei.

 

The panel in the framework of the conference Cultures of a Postmigrant Society, Include! Talking and acting back from the margins gathers theatre makers who are in exile themselves or who work with refugee artists, who enter new cooperations or develop new models and structures at state und municipal theatres.
Starting from singular artistic experinces, the final discussion will ask about the role of artists, institutions and the civil society within the process to take into account the reality of the city as a sanctuary city.

with Ayham Majid Agha (actor, director, writer, Exil Ensemble of the Maxim Gorki Theater, Berlin), Rafat Al Zakout (director, Collective Ma’louba), Jessica Glause (Director, Bavarian State Opera, Munich, and Open Border Ensemble of the Kammerspiele Munich), Krystel Khoury (Dramaturg, Open Border Ensemble of the Kammerspiele, Munich), Tina Leisch (Text- und Theaterworker, Die Schweigende Mehrheit, Vienna), presentation: Gin Müller

An event organized by the Union des Théâtres de l’Europe and the Volkstheater Wien. In the context of the CONFLICT ZONES network programme of the UTE. With the support of the Creative Europe Programme of the European Union
www.union-theatres-europe.eu

The Panel will be held in English. Free entry.

TAGUNG Cultures of a Postmigrant Society, Include!
Talking and acting back from the margins

30. und 31. Oktober 2017 im Volkstheater und im Theater im Zentrum
https://postmigra.wordpress.com/2017/10/06/351/

Das Forum Cultures of a Postmigrant Society, Include! stellt die gegenwärtig marginalisierte künstlerische und kulturelle Praxis von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung in den Mittelpunkt. Das wissenschaftliche Forum setzt sich zum Ziel, diese Praxis sichtbar zu machen und Diskussionsraum für folgende thematische Schwerpunkte zu eröffnen:

  • Partizipative Prozesse und Vernetzung,
  • Künstlerische und kulturelle Praxis &
  • Analyse von Exklusionsmechanismen.

Das zweitägige Forum setzt sich aus einer transdisziplinären wissenschaftlichen Perspektive mit der Kunst- und Kulturproduktion in der postmigrantischen Gesellschaft auseinander und will Raum für die Vernetzung von Akteur_innen des Kulturbereichs schaffen. Durch Keynote-Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops, weitere wissenschaftliche Inputs sowie Publikumsdiskussionen soll Wissen generiert, reflektiert und perspektiviert werden.
Die Ergebnisse des wissenschaftlichen Forums werden von Studierenden des Instituts für Theater- Film und Medienwissenschaft der Universität Wien in einer Ausgabe der Zeitschrift GIFT verschriftlicht und diskutiert. In diesem Heft werden auch weitere Statements und Vorträge der Konferenz veröffentlicht. Die Publikation wird mehrsprachig sein.

Programm

Montag 30.10.2017
Theater im Zentrum (Liliengasse 3, 1010 Wien)

10:00 Eröffnung

10:30–12:00 Keynote-Vortrag 1: Radostina Patulova (Wien): Debatten, Politiken, Akteure und Praxen der postmigrantischen Kunst- und Kulturproduktion in Österreich

12:00–13:30 Pause

Rote Bar, Volkstheater
13:30–16:30 Zufluchtsstadttheater/Sanctuary City Theatre

Keynotes und Diskussion, siehe oben

17:00–18:00 Stadtspaziergang (vom Volkstheater zum Theater im Zentrum):

„Auf den Spuren marginalisierter kultureller Praxis“ – ein historisch-kritischer Stadtspaziergang. Zusammengestellt von Studierenden des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien.

Theater im Zentrum
18:30–20:30 Podiumsdiskussion mit Repräsentant_innen der migrantischen Kulturarbeit bzw. der postmigrantischen Kulturpraxis von den 1990er Jahren bis zur Gegenwart

Teilnehmer/innen: Aslı Kıslal (diverCITYLAB, daskunst), Rubia Salgado (Kollektiv/ Linz), Houchang Allahyari (Filmregisseur) & Simon Inou (MMedia-Journalist)
Moderation: Ivana Pilić

Rote Bar, Volkstheater
Ab 22:00 Networking-Party

Dienstag 31.10.2017
Theater im Zentrum

10:00–11:00 Keynote-Vortrag 2: Tunay Önder (München): „Migrantenstadl“ – eine Lecture-Performance & anschließend Diskussion

12:00–13:30 Pause

13:30–16:30 Workshops
Workshop 1:

Gegenwärtige Kulturpolitik in Wien und Strategien zur Förderung der postmigrantischen Kultur (Petja Dimitrova & N.N.)

Workshop 2:

Wie funktioniert Öffentlichkeitsarbeit für postmigrantische Kultur? (Ivana Pilić & Can Gülcü)

Workshop 3:

Migration und Kunst: Hinterfragen von künstlerischen Praxen und Stilmitteln (Birgit Peter & Aslı Kıslal)

Workshop 4:

Räumliche Aspekte von Einrichtungen und Veranstaltungen zur postmigrantischen Kultur (Walter Rohn & Anne Wiederhold-Daryanavard)

 

16:30–17:00 Pause

17:00–18:00 Präsentation und Diskussion der Workshop-Ergebnisse

18:00–20:30 Abschließende Podiums- und Publikumsdiskussion zu den Themen:

Gegenwärtige Praxen: Selbstorganisierung, Selbstrepräsentation, Förderpolitiken, Anerkennung, Kämpfe und „Institutionalisierung“
Forderungen und Ausblick: Welche Änderungen sind im Kunst- und Kulturbereich erforderlich, um der Realität der Migrationsgesellschaft zu entsprechen?
Teilnehmer_innen: Anne Wiederhold-Daryanavard (Kunst-Sozial-Raum Brunnenpassage), Galia Baeva (Kültüř gemma), Can Gülcü (UNDOC) & Sandra Selimovic (Roma-Theaterverein Romano Svato, angefragt)
Moderation: Birgit Peter & Aslı Kıslal

 

Die Veranstalter_innen des Forums sind:

Mag. Petja Dimitrova (Akademie der bildenden Künste), Aslı Kıslal & Anna Schober (diverCITYLAB, daskunst), PD Mag. Dr. Birgit Peter, Julia Defrancesco & Gabriela Kielhorn (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien), Dr. Walter Rohn (Institut für Stadt- und Regionalforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften), Mag. Anne Wiederhold-Daryanavard & Mag. Ivana Pilić (Kunst-Sozial-Raum Brunnenpassage/ alle Gruppe Postmigrantische Kulturpraxis), das Theater der Jugend Wien und das Volkstheater Wien
Unser besonderer Dank geht an folgende Fördernde und Unterstützende: Abteilung II/7 des Bundeskanzleramts, ÖH der Universität Wien & IG Freie Theaterarbeit