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Verschiedene Spielstätten

Der Raub der Sabinerinnen

von Franz und Paul von Schönthan
mit Überschreibungen von Anja Herden
Striese’s Tourneetheater ist in der Stadt! Im zur Bühne umfunktionierten Schützenhaus werden allerlei Vorbereitungen getroffen, während der umtriebige Theaterdirektor Emmanuel Striese die Klinken der Honoratioren der Stadt putzt.

Ein glücklicher Zufall (oder ist es ein unglücklicher?) will es, dass einer dieser angesehenen Herren ein Theaterstück aus seiner Schublade hervorzaubert, das er einst mit jugendlichem Übermut hinpinselte – die Römertragödie Der Raub der Sabinerinnen. Striese ist begeistert und wittert einen Uraufführungstriumph, während der Dichter Professor Gollwitz Höllenqualen durchleidet, wie nur das Leiden für die Kunst sie hervorbringen kann. Haus und Bühne stehen Kopf. Und vieles lässt sich der berühmt-berüchtigte Theaterdirektor Striese sagen, nur nicht, dass seine Truppe ein „Schmierentheater“ sei … Die Wiener Gebrüder Schönthan schufen ihren Schwank 1885, seitdem gilt er als unverwüstlich. In der Regie von Lukas Holzhausen steht mit Doris Weiner eine echte Tournee-Prinzipalin im Zentrum des Geschehens.

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mit Michael Abendroth (Prof. Martin Gollwitz), Bettina Ernst (Friederike Gollwitz), Katrin Grumeth (Paula Gollwitz/Marianne Neumeister), David Oberkogler (Dr. Leopold Neumeister/Rosa), Günther Wiederschwinger (Karl Groß/Emil), Doris Weiner (Emanuel Striese/Eleonora Striese)

Pressestimmen

„Lukas Holzhausen inszeniert souverän, das Ensemble ist spielfreudig. Doris Weiner wirkt so skurril, wie es sich gehört, David Oberkogler spielt bravourös Komödie, Karin Grumeth ist beeindruckend wandlungsfähig.“
Oliver Lang, Kronen Zeitung

„Lukas Holzhausen sorgt für eine straff durchkomponierte, überaus amüsante Aufführung, die nun auf Tournee durch Wiens Bezirke geht. Doris Weiner entzückt in einer Doppelrolle: als berühmter Prinzipal Striese und als dessen resolute Ehefrau. (…) Und Holzhausen schickt im Voxl ein überzeugendes Ensemble wahrhaft spornstreichs durch einen Parcours von blitzartigen Rollen- und Pointenwechseln. (…) Behände springt Günther Wiederschwinger zwischen einem erfolgreichen Spediteur und dessen Loser-Sohn, der Schauspieler geworden ist, hin und her. (…) „Michael Abendroth ist die ideale Besetzung für den Professor, der unter dem Pantoffel seiner Frau (Bettina Ernst) steht und erschüttert zusieht, wie das Theater seine schönen Gedankenblüten zertritt. (…) Der Clou dieses bei zweieinhalb Stunden mit Pause die meiste Zeit kurzweiligen Abends aber ist Doris Weiner als Herr und Frau Striese. (…) Der Schweizer Holzhausen, der auch ein beachtlicher Schauspieler ist, zeigt hier, dass Spaß nichts mit Routine zu tun haben muss.“
Barbara Petsch, Die Presse