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© Bastian Moosburger / Volkstheater
Uraufführung

Die Fleischhauer von Wien

von Pia Hierzegger
Koproduktion mit Theater im Bahnhof
Karten bis 3 Tage vor der Vorstellung: +43 (0)1 52111–400 bzw. ticket@volkstheater.at und an der Tageskassa sowie am Vorstellungstag an der Abendkassa.
Eine Fleischerdynastie steht vor dem Aus.

Der Vater ist gestorben, die Mutter hat versprochen, den Familienbetrieb weiterzuführen, weiß aber nicht, wie sie das alleine schaffen soll. Ihr Sohn ist denkbar schlecht geeignet, das Erbe anzutreten und den elterlichen Betrieb mit Erfolg weiterzuführen. Deshalb will sie das Geschäft an Verwandte aus der Steiermark übergeben. Diese sind neu in Wien, neu im Fleischgeschäft und haben eine eigene Vision für die kleine Fleischhauerei.

In diesem fiktionalen Rahmen erforscht Die Fleischhauer von Wien im Austausch mit echten Fleischhauer/innen die aktuelle Situation des Handwerks und die Zukunft der Zunft. Veganismus trifft auf Fleisch, alte Werte werden konfrontiert mit neuen Ideen. Dazwischen geistert der verstorbene Vater. Es entsteht eine Geschichte, wie sie täglich in den Bezirken Wiens vorkommen könnte.

 

Erfahren Sie mehr über Die Fleischhauer von Wien und lesen Sie Interviews mit echten Wiener Fleischhauern im Volkstheater-Magazin.

  • Bühne Christina Helena Romirer
  • Kostüme Werner Fritz
  • Dramaturgie Mona Schwitzer


Pressestimmen

„Die köstlichste Figur ist die Erni, Doris Weiner ist für diese kleine, energische Frau, die ihr ganzes Leben im Geschäft gestanden ist, nie an sich selbst und immer an die Arbeit, die Kunden, die Familie gedacht hat, die ideale Besetzung. Auch Dominik Warta als schrulliger No-Future-alles-Verweigerer Markus gefällt, ebenso Rupert Lehofer als Burkhard. (…) Hierzegger hat eine Marktlücke mit Stücken für Profis auf Recherchebasis gefunden. Die Dialoge sind teilweise durchaus witzig und sprachlich treffend.“

Barbara Petsch, Die Presse

„Doris Weiner war in den Außenbezirken oft in schlappen Komödienrollen fehlbesetzt. Als Frau Jilek führt sie Eigensinn, Tüchtigkeit, Verletzlichkeit, Verkäufercharme in einer wahrhaftigen Figur zusammen.“

Hans Haider, Wiener Zeitung

„Ein aus dem Leben gegriffenes Thema mit dem Mitteln eines neuen Volkstheaters, mit sympathischen Figuren und in gelegentlicher Zwiesprache mit dem Publikum schnörkellos zu erzählen, ist an sich kein schlechter Ansatz, um das traditionsbewusste Bezirks-Publikum bei der Stange zu halten und doch mit Neuem zu konfrontieren.“

Wolfgang Huber-Lang, APA

„Humorvoll und sympathisch zeigt Kabas Wunden der heutigen Gesellschaft auf. Doris Weiner ist als Witwe Erni temperamentvoll, unerschütterlich und sehr spielfreudig. Dominik Warta als Sohn Markus, Rupert Lehofer als geprellter Ersatzmetzger Burkhard, Martina Zinner als geile Frau Daniela überzeugen. Die Zuschauer feierten, bejubelten das aktuelle Stück, das Kabas klug und volkstümlich inszeniert hat.“

Volkmar Parschalk, Kronen Zeitung

„Eine Komödie für die Bezirketour, koproduziert mit dem Grazer Theater im Bahnhof, die gar nichts anderes als ein Zuschauerhit werden kann. Unzählige Interviews mit real existierenden Fleischhauern waren die Inspiration für Hierzeggers Text. Das merkt man diesem Stück an, die hohe Authentizität der Dialoge, die mitunter im Wortlaut aus dem Volksmund sind, machen einen guten Teil seines skurrilen Charmes aus. (…) Martina Zinner als seine gschaftelhuberische Daniela wiederum will, mehr im Herzen als mit dem Hirn Designerin, umgestalten, neu dekorieren, Kaffee ausschenken, Grünpflanzen aufstellen, und wie in jeder besten Familie wird diskutiert, indem einer den anderen nicht zu Wort kommen lässt.  (…) Ein Abend zum Schmunzeln, Gruseln, Weiterdenken beim nächsten Einkauf, den das Premierenpublikum mit viel Applaus für Team und Schauspieler, für Wiener wie Grazer bedankte. Alles in allem haben mit diesem saftigen Filetstück also alle Schwein gehabt.“

Michaela Mottinger, Mottingers-Meinung.at