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Szenische Skizze

Die Hinrichtung

von Carl Merz und Helmut Qualtinger
Regie Simon Scharinger

Ein Unternehmer hat eine Geschäftsidee: die öffentliche Hinrichtung. Der arbeitslose Familienvater Reindl soll sich vor zahlendem Publikum für einen hohen Geldbetrag hinrichten lassen. Herr Engel – ehemals Scharfrichter – bietet seine Dienste an, die Familie scheint versorgt zu sein und Herr Reindl beginnt sogar seine plötzliche Prominenz zu genießen. Aber der Gang der Geschäfte bleibt nicht ungestört und die Überraschungen kommen unweigerlich.
Carl Merz und Helmut Qualtinger schrieben Die Hinrichtung bald nach Der Herr Karl (1961) und Alles gerettet (1963). Trotz der unverkennbaren Nähe führt dieses weniger bekannte Theaterstück, das 1965 am Volkstheater uraufgeführt und in der Folge auch verfilmt wurde, in seine eigene absurd-reale Welt. Ein Stück über den Irrwitz von Geschäft, Sensation und Gleichgültigkeit, das für ein Volkstheater der Gegenwart wiederzuentdecken ist.

 
  • Bühne Helene Payrhuber
  • Dramaturgie Peter Roessler

mit Corvin Hummer, Philip Leonhard Kelz, Christoph Kohlbacher, Noah Perktold, Lisa-Maria Sommerfeld, Petra Staduan, Julian Waldner, Lukas Watzl