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Die rote Zora und ihre Bande

nach dem gleichnamigen Roman von Kurt Held
für alle von 7–107
Kein Funken Hoffnung bleibt Branko, als er im Gefängnis der kleinen kroatischen Stadt Senj sitzt. Seine Mutter ist gestorben, von seinem Vater weiß er nichts, und der reiche Karaman ließ ihn verhaften, als er am Marktplatz hungrig einen heruntergefallenen Fisch vom Boden aufhob.

Doch wenn die Nacht am kältesten ist, bricht der Morgen an – die Senjer Morgenröte heißt Zora und ist die stadtbekannte, verrufene und unerschrockene Anführerin einer Bande. Mit drei anderen Kindern, alle arm und verwaist wie Branko, lebt sie auf einer alten Burg. Zora befreit Branko und nimmt ihn in ihre Bande auf. Mit kleinen Diebstählen schlagen sich die Kinder durch, immer auf dem Sprung, immer ein wenig schneller, gewitzter und mutiger als die Polizei und die ehrenwerten Bürger des sauberen Städtchens, die sie verfolgen. Einen Verbündeten findet die Bande im alten Fischer Gorian. Der führt selber einen Kampf gegen die Fischfanggesellschaft, die es auf seine Bucht abgesehen hat. Gorian will ein freier Fischer bleiben. Nur ein dicker Thunfischfang kann ihn retten.
Kurt Helds Roman-Klassiker hat mittlerweile Generationen junger Leser/innen zum Bandenbilden angestiftet. Robert Gerloff, der zuletzt Goethes Stella für die Bezirke inszenierte, hat sich mit Robin Hood (Residenztheater München) und Die Mitte der Welt (Junges Schauspiel Düsseldorf) auch als Regisseur für generationenübergreifende Stoffe etabliert.


mit Gábor Biedermann, Hanna Binder, Steffi Krautz, Tobias Resch, Claudia Sabitzer, Lisa-Maria Sommerfeld, Stefan Suske, Luka Vlatkovic, Günther Wiederschwinger, Constanze Winkler