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© Peter Phobia

Ein Projekt von Pınar Karabulut

„Theater darf nicht gemütlich werden“, beschrieb die junge Regisseurin Pınar Karabulut der Zeitschrift Die deutsche Bühne ihr Credo.

Zeitgenössische Stücke mit politischer Themensetzung, umgesetzt in hochenergetischen Inszenierungen, bilden Karabuluts Arbeitsschwerpunkt. Geboren 1987, studierte sie Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte und sammelte erste Erfahrungen am Theater in München, bevor sie als Regieassistentin ans Schauspiel Köln engagiert wurde. Ihre erste Regiearbeit, die dort entstand, Jonas Hassen Khemiris Invasion!, wurde zu den Festivals radikal jung in München und Kaltstart Hamburg eingeladen. Ihre zweite Kölner Inszenierung Furcht und Ekel. Das Privatleben glücklicher Leute von Dirk Laucke wurde mit dem NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet. In der vergangenen Spielzeit co-kuratierte sie die neue Außenspielstätte Britney des Schauspiel Köln und eröffnete das Programm mit der Uraufführung von Karnickel von Dirk Laucke. Außerdem inszenierte sie am Maxim Gorki Theater Berlin, am Münchner Volkstheater und am Schauspiel Dresden, wo Gott wartet an der Haltestelle von Maya Arad entstand, womit sie wiederum eine Einladung zum Festival radikal jung erhielt. In dieser Spielzeit realisiert Pınar Karabulut ihre erste Inszenierung am Volkstheater Wien.

  • Premiere
    FR 05. JÄN 2018
  • Bühne und Kostüme Aleksandra Pavlović
  • Dramaturgie Michael Isenberg