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Flüchtlingsbewegung und Rechtspopulismus

Round-Table-Gespräch
Im Rahmen des Programms Conflict Zones der UTE

Die hohe Zahl Geflüchteter, die seit diesem Sommer Europa erreicht, führte zu einer Versorgungs- und politischen Krise. Wo von staatlicher Seite versagt wird, springt die Zivilbevölkerung ein. Deren solidarische Haltung sowie der Druck durch die Flüchtlingsbewegung öffnete kurzzeitig Europas Grenzen, während die (extreme) Rechte die Grenzen innerhalb Europas und jene nach außen aufzurüsten versucht. Entlang der Frage, wie Europa auf das Ankommen der Geflüchteten reagiert, entscheidet sich, auf welche Grundsätze sich die Staatengemeinschaft verständigen und gründen will.

Es diskutieren Chantal Mouffe (Politikwissenschaftlerin, University of Westminster, London), Anton Pelinka (Politikwissenschaftler, Central European University, Budapest), Karim El-Gawhary (Leiter des Nahostbüros des ORF in Kairo), Matti Bunzl (Leiter des Wien Museum), Daniela Pichler (Leiterin des Research-Teams und Sprecherin von Amnesty International Österreich), Michael Genner (Obmann von Asyl in Not), Ibrahim Amir (Autor des Stücks Homohalal über die Wiener Refugee-Proteste 2012/13)
Moderation Corinna Milborn (Journalistin)

 

Das Round-Table-Gespräch wird zudem live auf Orange 94.0 übertragen, im Webradio zu hören hier.