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Gelebt, erlebt, überlebt

von Gertrude Pressburger
Szenische Lesung mit Ensemble und Musik
Gemeinsame Veranstaltung zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 mit dem österreichischen Parlament unter dem Ehrenschutz des Präsidenten des Nationalrats Wolfgang Sobotka

„Das Niedrigste wird aus den Leuten heraus geholt, nicht das Anständige.“
Mit ihrer Warnung vor der Hass schürenden Sprache der Rechten wurde die 90-jährige Wienerin Gertrude Pressburger alias „Frau Gertrude“ im Präsidentschaftswahlkampf populär. Dann erzählte sie ihre ganze Geschichte – von der Flucht ihrer fünfköpfigen jüdischen Familie 1938 aus Wien nach Jugoslawien und Italien, von der Deportation 1944 nach Auschwitz und ihrem Überleben als einziges Familienmitglied. Ihre Erinnerungen (geschrieben mit Marlene Groihofer, 2018 im Zsolnay Verlag erschienen und ein Bestseller) sind ein eindrucksvolles Zeugnis von Mut, Beobachtungsgabe und Scharfsinn, ebenso wie eine Hommage an ihre ermordeten Eltern und Geschwister. Bei der erstmaligen szenischen Lesung aus Gelebt, erlebt, überlebt folgen fünf Spieler/innen mit der Band Mischwerk den im Buch gelegten Spuren.

 
  • Szenische Einrichtung Jonas Schneider
  • Musik Mischwerk (Maria Stippich, Helmut Stippich, Nikolai Tunkowitsch, Reinhard Uhl)
  • Licht Paul Grilj
  • Dramaturgie Roland Koberg
  • Ausstattung Marlene Lübke-Ahrens