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Illustration: Valerie Tiefenbacher
Uraufführung

Haummas net sche?

Mit Christine Nöstlingers Geschichten durch 100 Jahre Gemeindebau. Ein Theater-Parcours
13 Millionen m² Wohnraum, eine Grünfläche so groß wie 850 Fußballfelder und Aufzüge, aufeinandergestapelt doppelt so hoch wie der Himalaya – das ist der Wiener Gemeindebau. Aber wer sind die Menschen, die in ihm leben?

Vor 100 Jahren entstand in Margareten mit dem Metzleinstaler Hof der erste Wiener Gemeindebau. Bis heute gilt Wien als Welthauptstadt des öffentlichen Wohnbaus. Doch auch hierzulande rütteln Politiker/innen und Investoren am Fundament dieser einmaligen sozialen Errungenschaft. Wir laden Sie daher ein auf eine Reise durch Vergangenheit und Zukunft des Gemeindebaus und zur Begegnung mit seinen Bewohnern und Bewohnerinnen, alltägliche und außergewöhnliche Zeitgenoss/innen, erdacht von der Wiener Schriftstellerin Christine Nöstlinger. Besuchen Sie den Gurkenkönig in seinem Kellerreich, entdecken Sie mit Hugo, dem Kind in den besten Jahren, die phantastische Gegenstadt unter dem Gehsteig oder heben Sie ab von der Flugstation der feuerroten Friederike und fliegen Sie über die Dächer Margaretens.

Seit 2009 entwickelt Sara Ostertag mit dem Theaterkollektiv makemake sparten- und generationenübergreifende Theaterarbeiten. 2018 wurde ihre Arbeit Muttersprache Mameloschn am Kosmos Theater mit dem Nestroy-Preis in der Kategorie Beste Off-Produktion ausgezeichnet.

Die beiden Musiker/innen Kathrin Kolleritsch und Paul Plut werden bei jeder Vorstellung den Gemeindebau zum Tanzen bringen. Mit seiner Deutschpop-Band Viech wurde der in Wien lebende Sänger Paul Plut bekannt, 2017 veröffentlichte er sein erstes Solo-Album Lieder vom Tanzen und Sterben, das „Album des Jahres“ (Wiener Zeitung). Kathrin Kolleritsch verwirklicht politische Messages zum Sturz des Patriarchats in ihrem Rap-Projekt KEROSIN95, als Schlagzeugerin spielt sie bei Schmieds Puls und My Ugly Clementine.

Ein Teil der Inszenierung ist ein Theater-Parcours in und um das Theater herum. Die Inszenierung ist daher nicht barrierefrei. Bitte denken Sie an wettergeeignete Kleidung.

Mit freundlicher Unterstützung von

 

 

  • Ausverkauft
    MI 13. NOV 2019 19.00 - 21.30
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    DI 03. DEZ 2019 19.00 - 21.30
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    MI 04. DEZ 2019 19.00 - 21.30
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    DO 12. DEZ 2019 19.00 - 21.30
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    FR 13. DEZ 2019 19.00 - 21.30
    Vor der Vorstellung um 17 Uhr Führung durch das Vorwärts-Haus auf den Spuren des Roten Wien; Eintritt frei, Anmeldung: dramaturgie@volkstheater.at; ZUM LETZTEN MAL

mit Zeynep Alan, Laila Avissar-Zatar, Sarah Bahmou, Barča Baxant, Shabnam Chamani, Sabine Dorner, S. Javid Hakim, Isabella-Nora Händler, Ernst Havlicek, Nora Jacobs, Helga Jessenig, Jakob Oberschlick, Pia Stross

Pressestimmen

„Ostertags Beitrag zu 100 Jahre Rotes Wien vermittelt durch und durch ein Gefühl für unsere Stadt. (…) Die Frage, wie wir leben wollen, steht zum Schluss im Raum. Die jüngste Schauspielerin zitiert die Kinderbuchautorin Nöstlinger: ‚Glück ist was für Augenblicke‘ und Kathrin Kolleritsch alias Kerosin 95 rappt im Dialekt: ‚Wenn i fliegen kann, dann kennts ihr des a.‘. Dieser zweieinhalbstündige Abend bringt definitiv einen Augenblick Glück.“
Sara Schausberger, Falter

„Eine Empfehlung. In Haummas net sche? verschwimmen die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum, Geschichte und Gegenwart. (…) ‚Haummas net sche?‘ Aber hallo.“
Jonny Huy Van Diep, Der Standard