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© Philipp Striegler / Volkstheater
© Philipp Striegler / Volkstheater
Das Leben macht dann doppelt so viel Spaß, wenn du noch ein paar Freunde hast. (Addio Westwelt von Hansi Lang)
Uraufführung

Keine Angst. Eine Heimgartenrevue

von Ed. Hauswirth und Ensemble
Regie Ed. Hauswirth
Musikalische Koproduktion mit Theater im Bahnhof
„Für mich ist das Schönste, wenn ich am Abend bei meinem Fernsehen sitzʼ, in meinem Gartenhaus, das gibt mir wirklich was. Das ist mein Lebensinhalt. Ich hab eigentlich einen schönen Garten, wo ich glücklich bin.“ (aus den Alltagsgeschichten von Elizabeth T. Spira)

Denken wir es uns so: Die Besiedler/innen der Heimgartenanlage Schönes Leben sind in Aufruhr. Ihr seit Jahrzehnten gehegter und gepflegter grüner Schatz soll aufgelöst werden. Er liegt in einem städtebaulich wertvollen Gebiet und die Stadt kündigt an, sich durch die Schrebergärten bahnen zu wollen. Doch so leicht geben die Kolonist/innen nicht auf, sie kennen schließlich einige Persönlichkeiten auf Bezirksebene und setzen alle Hebel in Bewegung, um die Bedrohung durch Bagger und Beton abzuwenden. Bei einer Show machen sie mit Viergesang Stimmung für die Lebensform Schrebergarten, um den Bezirk von der Wichtigkeit des Schönen Lebens zu überzeugen. Das kleine Glück in der großen Stadt steht im Zentrum dieses Abends, der aus Gesprächen in Wiener Gartenkolonien generiert wird. Wer hat das Recht darauf, wie ordnet es sich in die Stadt ein und wer soll sich daran stören? Wie bilden sich akute politische Fragen in einem solchen Biotop ab, zum Beispiel die Erosion der Sozialdemokratie und der Verfall demokratischer Strukturen? Ed. Hauswirth von Theater im Bahnhof geht diesen Fragen gemeinsam mit den Schauspieler/innen auf den Grund und entwirft eine Revue, die mit Gesang und Tanz die Ideale in einer grünen Oase mitten in der Stadt befragt.

  • Wiener Premiere
    SA 29. APR 2017 20.00 - 22.00
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  • SO 30. APR 2017 20.00 - 22.00
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  • MO 01. MAI 2017 20.00 - 22.00
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  • Musikalische Leitung Andrés García
  • Video Anna Bertsch
  • Dramaturgie Mona Schwitzer