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© Dorothea Pluta / Volkstheater

Komödie im Dunkeln

Black Comedy von Peter Shaffer
Deutsch von Lüder Wortmann
Es ist ein wichtiger Abend im Leben des jungen Bildhauers Brindsley Miller: Wird er den russischen Kunstsammler Godunow vom künstlerischen Wert seiner Skulpturen und den Vater seiner Freundin Carol von seiner Seriosität als Schwiegersohn überzeugen können? Beide Herren haben ihren Besuch angekündigt.

Der talentierte, aber noch unentdeckte und daher brotlose junge Künstler befindet sich in Hochspannung. Im Bemühen, seinen Status etwas anzuheben und den Gästen zu imponieren, folgt er einer ebenso bestechenden wie gewagten Idee. Er nutzt den Wochenendausflug seines begüterten Nachbarn, einem Antiquitätenhändler, um mit ein paar kostbaren Stücken aus dessen stilvoller Wohnung die eigene glanzlose Behausung aufzumöbeln. Doch noch bevor er Eindruck schinden kann, verursacht ein Kurzschluss Stromausfall und taucht das Haus in komplette Dunkelheit. Nicht nur Carols gestrengen Vater erwartet das Chaos. Als unerwartet der Antiquitätenhändler in der Türe steht, eine Nachbarin durch Alkohol hochprozentig indisponiert ihren Scharfblick verliert und die noch keineswegs ausrangierte Exfreundin von Brindsley auf den Plan tritt, nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Der Mann vom Elektrizitätswerk kommt definitiv zu spät. Oder zu früh, zumindest für Brindsleys lichtscheues Treiben.
Dem britische Dramatiker Peter Shaffer gelang mit seiner 1965 am Londoner National Theatre uraufgeführten Komödie im Dunkeln der internationale Durchbruch. Das Vergnügen an den Verwicklungen wird durch eine ästhetische Petitesse gesteigert: Herrscht im Stück Dunkelheit, sind die Vorgänge in Brindsleys Studio nicht für die Figuren, wohl aber für die Zuschauer sichtbar.
Regie führt Christian Brey, der bereits an großen deutschsprachigen Häusern inszenierte, so in Stuttgart, Hamburg, Frankfurt, Bochum, Düsseldorf und zuletzt in Linz. Brey gehörte von 2009 bis 2011 zum Team der Late-Night-Show von Harald Schmidt.

  • SO 29. APR 2018 19.30 - 21.00
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  • DI 08. MAI 2018 19.30 - 21.00
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  • MO 14. MAI 2018 19.30 - 21.00
    Tickets
  • DI 15. MAI 2018 19.30 - 21.00
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  • DI 29. MAI 2018 19.30 - 21.00
    Tickets
Weitere Termine in Planung

mit Thomas Frank (Brindsley Miller, ein junger Bildhauer), Sebastian Klein (Schupanski, ein russischer Emigrant), Steffi Krautz (Miss Furnival, ein spätes Mädchen), Sebastian Pass (Harold Gorringe, ein Antiquitätenhändler), Nadine Quittner (Carol Melkett, ein junges Mädchen), Birgit Stöger (Clea, Brindsleys Verflossene), Stefan Suske (Colonel Melkett, ein Militär), Mario Schober (Godunow, ein Millionär)

Pressestimmen

„Thomas Frank als Brindsley brilliert im Kampf mit der Stehlampe, Steffi Krautz ist hinreißend als Alte-Jungfern-Nachbarin, die dem Gin zuspricht und Birgit Stöger geht voll auf in der Bösartigkeit der vergessenen Exfreundin.“
Christina Böck, Wiener Zeitung

„Am großartigsten in dieser Aufführung ist Birgit Stöger, die sich in einen ‚Klotz am Bein‘ à la Feydeau verwandelt hat.“
Barbara Petsch, Die Presse

„Am Ende Premierenjubel: besonders für Thomas Frank als Künstler im Lebenspech, aber auch für Stefan Suske, Steffi Krautz, Sebastian Pass und Nadine Quittner.“
Kronen Zeitung

„Hier wird, unterlegt vom Sound der Beatles und dem Marsch von Monty Python`s Flying Circus auf Retro gesetzt, auf Slapstick, eingebettet in allerfeinste Schlüpfrigkeiten.“
Bernadette Lietzow, Tiroler Tageszeitung

„Der Regisseur Christian Brey unterstützt diese dramaturgisch schon höchst ausgefeilte Szenerie noch durch jede Menge Slapstick, die zum größten Teil von Thomas Frank in der Rolle des erfolglosen Künstlers Brindsley getragen wird. Frank hat am Volkstheater die komödiantischen Rollen gebucht und beeindruckt vor allem durch seinen körperintensiven Einsatz auf der Bühne.“
Michaela Preiner, European Cultural News