Menü
 
© Fehmi Baumbach
Look up here, I'm in heaven, I've got scars that can't be seen.
Österreichische Erstaufführung

Lazarus

Musical von David Bowie und Enda Walsh
nach dem Roman The Man Who Fell To Earth von Walter Tevis
Deutsch von Peter Torberg
Mit freundlicher Unterstützung der WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG
Thomas Jerome Newton sitzt in seinem Apartment in Manhattan und betäubt sich mit Gin. Er, der vor vierzig Jahren als strahlender Alien auf die Erde kam, will nur noch eins: in Ruhe sterben. Unter die Dämonen und Bekannten, die ihn davon abhalten, mischt sich ein Mädchen, das Erlösung verspricht. Zu zweit greifen sie nach den Sternen.

In der Verfilmung des Science-Fiction-Klassikers The Man Who Fell to Earth hatte David Bowie 1976 selbst Newton verkörpert. Das Musical Lazarus bringt die Geschichte des gefallenen Außerirdischen zu Ende. 17 Bowie-Songs, darunter Absolute Beginners, Heroes und This Is Not America, fügen sich schwerelos in diese verrätselte Meditation. Lazarus ist, neben dem Album Blackstar, Bowies letztes Werk vor seinem Tod 2016.
Nach gefeierten Aufführungen in New York und London wird Lazarus erstmals mit deutschen Dialogtexten produziert, in Österreich exklusiv vom Volkstheater.

 

The Man Who Fell To Earth im Filmhaus

Das Filmhaus zeigt begleitend den gleichnamigen Sci-Fi-Klassiker von Nicolas Roeg, in dem David Bowie selbst den Außerirdischen Humanoiden Newton verkörpert – in Bildern, die heute ikonischen Status genießen. Lazarus erzählt von einem gealterten Außerirdischen, der sich Gin-trinkend den Tod herbei sehnt. Newton soll für seinen sterbenden Planeten Wasser auf der Erde organisieren. Doch der dekadente Life Style, den er auf der Erde kennen lernt, übt bald eine stärkere Anziehung aus, als sein Heimatplanet.

Post-Ziggy Stardust-Ikone Bowie war die Idealbesetzung in einer Parabel auf einer zunehmend entfremdeten menschlichen Gesellschaft.

28. Mai, 20.30 Uhr, Filmhaus

 

Für unser Magazin haben wir die Bowie-Lieblingslieder der Volkstheater-Mitarbeiter/innen zusammengestellt.

  • DO 24. MAI 2018 19.30 - 21.30
    Tickets
  • FR 25. MAI 2018 19.30 - 21.30
    Tickets
  • SA 26. MAI 2018 18.00 - 20.00
    Tickets
  • MI 30. MAI 2018 19.30 - 21.30
    Tickets
  • FR 01. JUN 2018 19.30 - 21.30
    Tickets
  • DI 05. JUN 2018 19.30 - 21.30
    Tickets
    ZUSATZVORSTELLUNG
Weitere Termine anzeigen

mit Gábor Biedermann (Ben), Günter Franzmeier (Newton), Rainer Galke (Michael), Anja Herden (Teenage Girl 3), Evi Kehrstephan (Teenage Girl 2, Maemi), Katharina Klar (Girl), Isabella Knöll (Elli), Kaspar Locher (Zach), Christoph Rothenbuchner (Valentine), Claudia Sabitzer (Japanese Girl), Maria Stippich (Teenage Girl 1), Bernhard Neumaier, Helmut Stippich, Christian Neuschmid, Patrick Zambonin, Andreas Lettner, Manfred Franzmeier, Miki Liebermann, Ryan Thomas Carpenter (Musiker/innen)

Pressestimmen

„Das Publikum jubelte – das Ensemble strahlte.“
Oliver Lang, Kronen Zeitung

„(…) wieder einmal ein geglückter Abend des Volkstheaters.“
Heinz Sichrovsky, Kronen Zeitung

„Man staunt über die Stimmgewalt des Ensembles. Als Newton macht Günter Franzmeier sogar im Schlabberlook eine gute Figur; er eignet sich seine Lieder famos an, ohne dabei Bowie zu imitieren. Gábor Biedermann und Christoph Rothenbuchner sorgen für Glamrock-Sexyness.“
Karin Cerny, Profil

„(…)„Lazarus“ hat schillernde Kostüme zwischen Seventies-Glamrock und Eighties-Neonästhetik (Jelena Miletić) und eine Bühne, die den ebenso wirren wie banalen Text optisch geschickt umsetzt (Wolfgang Menardi). Leben Musicals gemeinhin von der großen Geste, zählen hier die kleinen Details. (…) Newton (Günter Franzmeier) (…) singt beinahe so anrührend wie das namenlose Mädchen, verkörpert von Katharina Klar. Als kindlicher wasserstoffblonder New-Wave-Engel ist sie der heimliche Star des Abends. Was für ein zauberhafter Moment, als sie „Life On Mars?“ zwischen Staunen und Ruhelosigkeit intoniert!“
Gerhard Stöger, Falter

„Glänzen können so eine beeindruckende Isabella Knöll als naive Elly, ein toller Christoph Rothenbuchner in der Rolle des zwielichtigen Verbrechers Valentine oder die ergreifende Katharina Klar als eine Art zerbrechliches Sterntaler-Mädchen. (…) Umso mehr darf sich das Publikum von einer glitzerbunten Show animieren lassen, die sich in kurzweiligen zwei Stunden auf Wolfgang Menardis mit Neonkuben und allerlei Getier gestalteter Drehbühnen abspielt. Ein Abend, der Lust macht, wieder mehr Bowie zu hören.“
Bernadette Lietzow, Tiroler Tageszeitung

„Verstärkt wird das musikalische Erleben zudem, lässt man während der Aufführung den Blick hin und wieder Richtung Orchestergraben schweifen. Dabei offenbart sich, mit welcher Begeisterung und welchem Elan David Bowies Songs hier gespielt werden.“
Oliver Maus, The Gap

„Mit großartiger Doppelbödigkeit zerstreut Franzmeier alle Bedenken, ein Sprechtheater könne kein Musikstück spielen. Ohne Bowie je imitieren zu wollen, singt er mit rauchiger Eindringlichkeit, dessen letztes Lied vom Tod, begleitet von einer Rockband unter Bernhard Neumaier. Kompliment auch an alle Damen des Hauses, deren professionelle Soli und Backing vocals viel beitrugen zur stimmigen Atmosphäre. Regisseur Miloš Lolić machte das Beste aus der krausen Geschichte, die auf einer von wilden Tieren flankierten Drehbühne spielt, die Wolfgang Menardi mit vielfarbig schillernden, übereinandergeschichteten Vitrinen ausstattete.“
Reinhard Kager, Kleine Zeitung

„Höchst ästhetisch wirkt dieses Bühnenbild, mit einem schönen Wechselspiel zwischen den in Regenbogen-Farben beleuchteten Vitrinen und dem in schwarz/weiß gehaltenen Rest der Bühne.“
ORF.at