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Nach uns das All oder Das innere Team kennt keine Pause

von Sibylle Berg
144 Millionen unerforschte Quadratkilometer, eine Durchschnittstemperatur von minus 55 Grad Celsius und kaum Sauerstoff. Da will man doch dabei sein! Auf Wiedersehen, Erde!

In Europa haben sich in nicht allzu ferner Zukunft die politischen Spannungen und kriegsähnlichen Unruhen verdichtet. Der Kontinent ist im Würgegriff von Nationalismus und Faschismus. Ein neues, intergalaktisches Projekt scheint der einzige und vielversprechende Ausweg zur Rettung der Zivilisation: Teilnehmer/innen einer Realityshow sollen auf den Mars fliegen, um dort eine neue Gesellschaft zu gründen. Allerdings gibt es eine (entscheidende) Einschränkung: Die Reise kann nur paarweise angetreten werden, damit die Fortpflanzung auf dem fremden Planeten gesichert ist. Ein Partner muss also für eine geglückte Mission gesucht und gefunden werden …

Nach Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen (Stück des Jahres 2014) und Und dann kam Mirna (Mülheimer Theatertage 2016) folgt der dritte Teil der Geschichte um Sibylle Bergs Anti-Heldin des 21. Jahrhunderts. Scharfzüngig und sprachlich am Puls der Zeit analysiert Berg gesellschaftliche und politische Tendenzen und lässt dabei auch den Humor nicht zu kurz kommen.

Regisseur Felix Hafner, 2017 mit dem Nestroy-Preis als Bester Nachwuchs für seine Volkstheater-Inszenierung Der Menschenfeind ausgezeichnet, bringt das apokalyptische Sci-Fi-Abenteuer auf die Bühne des Volx/Margareten.

  • MO 27. MAI 2019 20.00 - 21.15
    Tickets
  • MI 05. JUN 2019 20.00 - 21.15
    Tickets
  • FR 07. JUN 2019 20.00 - 21.15
    Tickets
  • FR 14. JUN 2019 20.00 - 21.15
    Tickets
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Weitere Termine in Planung


Pressestimmen

Felix Hafner inszeniert Sibylle Bergs Mars-Castingshow mit Witz und Charme – Starke Ensemble-Leistung am zivilisatorischen Abgrund (…) Mit Anja Herden, Saskia Klar uns Isabella Knöll treten starte, selbstironische Frauen in den Ring, die ihre Kandidaten – Peter Fasching, Sebastian Pass und Lukas Wurm – auf Herz und Nieren für die bevorstehende intergalaktische Reise prüfen. (…) Mit ‚Nach uns das All‘ ist Hafner ein starker Abend gelungen, der das Publikum nicht nur über die Zukunft, sondern auch über die von Social Media und Nationalismus geprägte Gegenwart nachdenken lässt.“
Sonja Harter, APA

„Felix Hafner inszeniert Sibylle Bergs ‚Nach uns das All – Das innere Team kenn keine Pause‘ mit romantischen Gesangseinlagen, das Groteske wird charmant.“
Theresa Gindlstrasser, Falter

„Der Plot ist großartig: (…) Felix Hafner inszenierte im Volx/Margareten schwungvoll und ideenreich, Anja Herden, Saskia Klar, Isabella Knöll, Peter Fasching, Sebastian Pass und Lukas Wurm spielen wunderbar.“
Guido Tartarotti, Kurier

„Mit ‚Nach uns das All‘ ist Hafner der derzeit definitiv gewitzteste, selbstkritischste und in jeder Hinsicht gegenwärtigste Theaterabend gelungen, der das Publikum nicht über die Zukunft, sondern über Gegenwart nachdenken lässt.“
Michaela Mottinger, Mottingers Meinung