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© Chris Van der Burght
Österreichische Erstaufführung

nicht schlafen

von Alain Platel/les ballets C de la B
Kooperation mit Tanzquartier Wien

Alain Platel lädt ein zu einem Tanz auf Leben und Tod. In seiner Choreografie nicht schlafen untersucht er den Menschen als soziales Wesen, als Gruppen- und Gemeinschaftstier.
Ausgangspunkt ist die Musik von Gustav Mahler, welche eine fragmentierte Welt bis kurz vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs zeichnet. In den Soundscapes des Komponisten Steven Prengels trifft Mahlers Musik auf polyphonen afrikanischen Gesang, Kuhglockenklänge und Geräusche schlafender Tiere. Diese erklingen in dem von Künstlerin Berlinde De Bruyckere entworfen Bühnenraum: einem Ort an dem Leiden rituell formuliert wird. Die thematische Vorliebe für die viszeralen, die fleischlichen Aspekte von Schmerz und Tod teilt sie mit Alain Platel. Doch trotz der eingeschriebenen Gewalt ist nicht schlafen durchzogen von der zaghaften Hoffnung, dass der Mensch nicht aufs Neue großräumigen Vernichtungsstrategien zum Opfer fallen möge.

 

Unterstützt von der Regierung Flanderns
und der Flämischen Gemeinschaftskommission der Region Brüssel-Hauptstadt.

 
Vorverkauf in Tanzquartier Wien / Studios oder im WEBSHOP unter www.tqw.at

Wegbeschreibung & Öffnungszeiten der Tageskasse

  • Komposition / Musikalische Leitung Steven Prengels
  • Bühne Berlinde De Bruyckere
  • Licht Carlo Bourguignon
  • Dramaturgie Hildegard De Vuyst
  • Sound Bartold Uyttersprot
  • Musikdramaturgie Jan Vandenhouwe
  • Kreation / Performance Bérengère Bodin, Boule Mpanya, Dario Rigaglia, David Le Borgne, Elie Tass, Ido Batash, Romain Guion, Russell Tshiebua, Samir M’Kirech


Pressestimmen

„Ein flammendes Plädoyer für ein vereintes Europa.“ 3sat

„Großartiger kann man der Krise einer Epoche und dem Bedürfnis nach Erlösung nicht Ausdruck geben.“ nachtkritik.de

„Atemberaubende Korrespondenzen zwischen Tanz und Musik“ nachtkritik.de

„Ein hochpolitisches Stück“ tanz Zeitschrift

„Beeindruckend ist die zentral posierende Skulptur von Berlinde De Bruyckere: Drei Pferdekadaver verzahnen sich zu einem Anti-Kriegsdenkmal, das an Eindringlichkeit Picassos „Guernica“ in nichts nachsteht.“ Der Westen